China Market Insider Nach Volvo und Daimler: Geely expandiert weiter

Von Henrik Bork

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Für die Aussicht auf freien Handel mit den USA und Skaleneffekte für die eigene Autoplattform investiert Geely in eine Renault-Tochter. Der französische Konzern sieht darin eine Chance auf ein Comeback in China.

Renault will seine Modelle in China verkaufen. Geely soll dabei helfen.
Renault will seine Modelle in China verkaufen. Geely soll dabei helfen.
(Bild: Renault)

Es gibt zwei wesentliche Strategien, um ausländische Märkte zu erobern: Exporte oder Investitionen. Geely investiert. Der jüngste Schachzug: Der erfolgreiche private Autohersteller aus China wird 34 Prozent der Aktien von Renault Korea Motors (RKM) übernehmen. RKM war bis zum März dieses Jahres als „Renault Samsung Motors“ bekannt, ist erst dann umbenannt worden.

Die Geely-Investition in Höhe von 264 Milliarden koreanischen Won, rund 200 Millionen Euro, muss noch von Behörden genehmigt werden. Derzeit werden dabei aber keine Probleme erwartet. Zu Beginn des Jahres war noch von einer Kooperation zwischen den beiden OEMs gesprochen worden. Doch der Teilverkauf bedeutet für Renault einen hoch willkommenen Geldregen, während der Hersteller mit seiner Elektrifizierung in Europa ringt. Auch hofft der französische Konzern, mit Geelys Hilfe sein eher maues Asiengeschäft wiederzubeleben.

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