Personalien
Marquardt, Mercedes, Rockwell und Dätwyler: Die Personalien der Woche

Von Automobil Industrie 2 min Lesedauer

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Der Zulieferer Marquardt bereitet die CEO-Nachfolge vor, Mercedes-Benz bekommt eine neue IT-Chefin, Rockwell Automation ernennt Vizepräsidenten und Chief Information Security Officer und Dätwyler einen neuen CEO.

Personalwechsel: Katrin Lehmann wird neue IT-Chefin bei Mercedes-Benz.(Bild:  Mercedes-Benz Group AG)
Personalwechsel: Katrin Lehmann wird neue IT-Chefin bei Mercedes-Benz.
(Bild: Mercedes-Benz Group AG)

Katrin Lehmann wird neue IT-Chefin von Mercedes-Benz. Laut „Handelsblatt“ informierte jüngst Konzernchef Ola Källenius in einer internen Mail die 10.000 IT-Mitarbeiter über die Veränderung. Jan Brecht, der bisherige Chief Information Officer (CIO), verlasse demnach Ende April das Unternehmen auf eigenen Wunsch. Lehmann verantwortet aktuell den Bereich IT Forschung & Entwicklung, Sicherheit und Daten. Ab April soll sie dann alle Bereiche der Informationstechnik von Mercedes leiten und eine „entscheidende Rolle“ dabei spielen, den digitalen Wandel des OEMs voranzutreiben. Die 45-Jährige hat in Mannheim Business Administration studiert und nahezu ihr gesamtes Berufsleben beim Technologiekonzern SAP verbracht. Zuletzt war sie dort bis April 2023 Leiterin Customer Innovation und Maintenance.

Björn Twiehaus fungiert seit 01. April 2024 als Stellvertretender Vorsitzender des Vorstands der Marquardt-Gruppe. Anfang 2025 soll der 46-Jährige die Nachfolge von CEO Harald Marquardt übernehmen, der die Geschicke des Zulieferers seit 1996 lenkt. Erstmals in der hundertjährigen Geschichte des Familienunternehmens steht mit Twiehaus dann ein Manager an der Spitze des Mechatronikspezialisten, der nicht aus einer der beiden Gesellschafterfamilien stammt. Twiehaus kommt von Forvia Hella. Seit 2002 hatte er dort mehrere Führungspositionen in Produktion, Vertrieb sowie im Produkt- und Programm-Management inne. 2020 übernahm er die Geschäftsführung des Elektronikbereichs und wurde in dieser Funktion zugleich Mitglied der Hella-Konzerngeschäftsführung. Twiehaus studierte in Osnabrück Maschinenbau mit dem Schwerpunkt Fertigungstechnik und absolvierte zudem ein wirtschaftswissenschaftliches Studium. In seiner Funktion als „Deputy CEO“ wird er den Automobilbereich verantworten, mit dem Marquardt etwa achtzig Prozent seines Umsatzes erwirtschaftet.

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