Neue Modelle Audi A6 Avant: Verbrenner-Hurra mit einem Hauch Elektro

Von sp-x 2 min Lesedauer

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Audi legt noch einmal einen neuen A6 mit Otto- und Dieselmotoren auf. Ganz ohne Elektrohilfe kommt der Business-Kombi aber auch nicht aus.

Audi schickt den A6 auch wieder als Verbrenner ins Rennen.(Bild:  Audi AG)
Audi schickt den A6 auch wieder als Verbrenner ins Rennen.
(Bild: Audi AG)

Nach dem Elektromodell stellt Audi nun den konventionellen A6 vor – zunächst aber nur als Kombi „Avant“. Die Business-Baureihe der Ingolstädter startet im Mai, im Sommer folgt dann die für den europäischen Markt weniger wichtige Limousine. Preislich wird die Basis knapp unter der 60.000-Euro-Marke bleiben.

Ursprünglich sollte der Neue den Namen A7 tragen, um sich stärker vom reinen Elektromodell A6 E-Tron abzugrenzen. Doch Audi hat die numerische Trennung in gerade E- und ungerade Verbrenner-Baureihen zwischenzeitlich kassiert, so dass nun auch die Diesel und Benziner die gewohnte Zahl tragen.

Auffällig neu: LED-Scheinwerfer mit dynamischer Lichtsignatur

Optisch ähneln sich die beiden Vertreter ihrer Antriebswelten. Offensichtlichster Unterschied ist der klassisch mit Lüfteröffnungen versehene Kühlergrill des Verbrenners. Auch mit der Vorgängergeneration gibt es grundsätzliche Ähnlichkeit, der um ein paar Zentimeter gewachsene Neue legt aber viel mehr Wert auf Licht und Beleuchtung – über das gesamte Heck gibt es OLED-Rücklichter, vorne schmal geschnittene Matrix-LED-Scheinwerfer. Sowohl an Bug und Heck sollen verschiedene dynamische digitale Lichtsignaturen darstellbar sein.

Innen findet sich ein großes konkaves 11,9-Zoll-Display für die Touch-Bedienung, auf Wunsch gibt es einen kleineren Bildschirm für den Beifahrer. An praktischen Eigenschaften bringt der Kombi einen gut 500 Liter großes Gepäckabteil mit, das sich auf über 1.500 Liter erweitern lässt.

Anders als der A6 E-Tron basiert der konventionelle A6 auf einer Weiterentwicklung seiner bisherigen Plattform, in die aber eine neue Elektronik-Architektur eingeflochten wird. Audi nennt das Ergebnis „Premium Platform Combustion“. Neben einem Standard-Stahlfahrwerk gibt es ein Sportfahrwerk und adaptive Luftfedern. Die Progressivlenkung ist Serie, Allradmodelle verfügen außerdem über eine Allradlenkung.

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Mildhybrid mit zwei E-Motoren

In Sachen Antrieb stehen zum Start drei Alternativen zur Wahl. Den Einstieg markiert ein 150 kW/204 PS starker 2,0-Liter-Benziner, der von einem gleich starken Diesel flankiert wird, der optional als „Quattro“ zu haben ist. Immer an Bord ist die Allradtechnik beim vorläufigen Top-Benziner mit 270 kW/367 PS starkem 3,0-Liter-V6-Benziner.

Ebenso Standard bei der Top-Variante: das neue „MHEV Plus“ genannte Mildhybridsystem der Ingolstädter, das mit seiner vergleichsweise aufwendigen Konstruktion, großem LFP-Akku und zwei E-Motoren für hohe elektrische Fahranteile im Stadtverkehr sorgen will. Rangieren und Einparken sollen komplett emissionsfrei funktionieren. Der Diesel ist ebenfalls mild hybridisiert, für den Vierzylinderbenziner ist die Spritspartechnik als Option zu haben.

Der Basis-Benziner ohne Mildhybrid kostet ab 58.000 Euro, für den Diesel müssen 61.700 Euro investiert werden. Die Limousine wird etwa 2.500 Euro günstiger sein. Zum Vergleich: Die Preisliste für das elektrische Schwestermodell A6 E-Tron startet bei 62.800 Euro.

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