Zulieferer Nach der Insolvenz: Investorensuche für Odenwald-Chemie geht weiter

Von Automobil Industrie 1 min Lesedauer

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Mit Eröffnung des Insolvenzverfahrens kann Odenwald-Chemie wieder regulär Löhne und Gehälter zahlen. Der Geschäftsbetrieb läuft ohne Einschränkungen weiter. Automotive-Kunden unterstützen die Fortführung.

(Bild:  Odenwald-Chemie GmbH)
(Bild: Odenwald-Chemie GmbH)

Mit der Eröffnung des Insolvenzverfahrens über das Vermögen der Odenwald-Chemie GmbH zum 1. Februar gibt es gute Nachrichten für die etwa 250 Mitarbeiter am Stammsitz Neckarsteinach: Das auf Dicht- und Dämmstoffe vor allem für die Automobilindustrie spezialisierte Unternehmen kann nun wieder aus eigener Kraft Löhne und Gehälter zahlen.

„Dank der Unterstützung der Kunden und dem konstruktiven Zusammenwirken aller Beteiligten läuft der Geschäftsbetrieb weiter in normalen Bahnen und die Sanierung greift“, teilte Insolvenzverwalter Marc Schmidt-Thieme mit. Es seien keine Kündigungen notwendig. „Auf dieser Basis können wir nun zuversichtlich in die nächste, voraussichtlich entscheidende Phase des Investorenprozesses gehen.“

Auch bei der nicht insolventen tschechischen Tochtergesellschaft mit circa 150 Mitarbeitern laufe der Betrieb laut Mitteilung reibungslos weiter.

Laut Mitteilung ist die Odenwald-Chemie mit ihren Produkten auch für die E-Mobilität gut aufgestellt, brauche aber einen neuen Kapitalgeber, um auf einer soliden finanziellen Basis die laufende Transformation des Betriebs zur Zukunftssicherung umsetzen zu können. Dank der mit den wesentlichen Kunden ausgehandelten Fortführungsvereinbarungen verfüge der Zulieferer über die Mittel, um den Investorenprozess weiter voranzutreiben und die Verhandlungen mit Interessenten zum Abschluss zu bringen. „Es gibt aktuell mehrere Interessenten, mit denen wir sprechen. Es ist jedoch noch zu früh, um eine Prognose über den Ausgang abzugeben“, erklärt Schmidt-Thieme.

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