Modellvorschau Polestar bringt vier neue E-Autos in drei Jahren

Von Jens Meiners/Ampnet 2 min Lesedauer

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Polestar will in drei Jahren vier neue Elektroautos auf die Straße bringen. Volumenmodelle haben Vorrang – der Roadster Polestar 6 kommt später.

Polestar bringt vier neue Elektroautos auf den Markt.(Bild:  Polestar)
Polestar bringt vier neue Elektroautos auf den Markt.
(Bild: Polestar)

Polestar hat für die kommenden drei Jahre vier neue Modelle angekündigt. Schon im Sommer dieses Jahres kommt der bereits bestellbare Polestar 5 auf den Markt, ein 509 Zentimeter langer und 250 km/h schneller Oberklasse-Gran-Turismo. Mit dem Modell will Polestar unter anderem den Porsche Taycan und Panamera konkurrieren. Das Modellprogramm startet mit einer 550 Kilowatt starken Version, die 118.600 Euro kostet. Außerdem gibt es eine Variante mit 650 kW. Perspektivisch dürfte die Baureihe nach unten und weiter nach oben abgerundet werden.

Im vierten Quartal 2026 folgt eine ergänzende Variante des 4,84 Meter langen Polestar 4, dessen coupéhafte Karosserie mit einer Heckpartie ohne Rückfenster die Kundschaft aktuell polarisiert. Er wird ab 61.900 Euro kosten. Lohscheller spricht im Zusammenhang mit der neuen Version von Schweden als „Land der Kombis“, und wer mit einer entsprechenden Karosserievariante des Polestar 4 rechnet, dürfte nicht ganz falsch liegen.

Polestar 2 in zweiter Generation ab 2027

Und schon Anfang 2027 kommt die zweite Generation der Limousine Polestar 2, völlig neu entwickelt und gestaltet. Sie ersetzt die aktuelle Baureihe, die 4,61 Meter lang ist und ab 48.990 Euro kostet. Das derzeitige Modell wird seit 2020 gebaut, 2023 erfolgte eine umfassende technische Überarbeitung. Der neue Polestar 2 dürfte die erste Baureihe sein, die die Handschrift von Chefdesigner Philipp Römers trägt.

Im Jahr 2028 kommt dann ein völlig neu entwickeltes Kompakt-SUV namens Polestar 7 auf den Markt. Damit bewegt sich die Marke erstmals in das größte Elektroauto-Segment in Europa. Lohscheller spricht von einem „äußerst attraktiven Preis“ und deutet damit an, dass sich Polestar trotz entsprechender Qualitäten preisliche Distanz zu den deutschen Marken halten will.

Polestar 6 kommt wohl später

Der noch frische Polestar 3 bleibt erst einmal unverändert. In der Aufzählung fehlt noch der vormals angekündigte Roadster Polestar 6. Dass seine Modellbezeichnung in der Nomenklatur frei geblieben ist, beweist, dass dieses Projekt nicht gestorben ist. Im Gespräch deutet Lohscheller an, dass der Einstieg ins Volumensegment Vorrang hat, der Polestar 6 aber wieder Fahrt aufnehmen wird. Zuletzt wurde der Polestar 6 als Concept Car in einer extrem sportlichen Variante namens BST, Beast, gezeigt.

Bei einem Thema lässt Markenchef Michael Lohscheller nicht mit sich reden: Es soll keine Range Extender geben. Auch wenn Konkurrenzmarken wie Genesis diesen Weg gehen: Polestar bleibt eine reine Elektromarke.

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