Neue Modelle Aufgefrischter Porsche Taycan knackt 100.000-Euro-Marke

Quelle: sp-x 2 min Lesedauer

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Porsche überarbeitete seine elektrische Sportlimousine Taycan. Kernstück ist die Batterie. Sie erhält mehr Energie, kann schneller laden und steigert somit die Reichweite.

Porsche verpasst dem Taycan ein erstes Lifting.(Bild:  Porsche)
Porsche verpasst dem Taycan ein erstes Lifting.
(Bild: Porsche)

Der Porsche Taycan spielt auch zur Mitte seines Lebenszyklus beim Absatz ganz oben mit im Luxussegment. Im Januar 2024 wurden gut 260 Fahrzeuge neu zugelassen. Im gesamten Jahr 2023 konnten in Deutschland etwa 5.000 neue Taycan abgesetzt werden.

Seine Entwickler haben die Baureihe, bestehend aus Limousine, Sport Turismo und Cross Turismo, sehr professionell aufgefrischt, sodass dem Kunden zu Preisen ab 101.500 Euro ein dickes Plus an Leistung und Komfort geboten wird.

Über irgendeinen Mangel an Leistung konnten sich Taycan-Fahrer nicht beklagen. 2,8 Sekunden für den Sprint von null auf 100 km/h beim Topmodell Turbo S sind schließlich nicht schlecht. Aber es geht immer noch etwas schneller, in 2,4 Sekunden zum Beispiel. Denn in der Spitze lassen sich im „Overboost Launch Control“ statt der bisherigen 560 kW nun bis zu 700 kW abrufen. Nach alter Physik sind das stramme 952 PS.

Mehr Effizienz trotz mehr Power

Beteiligt daran ist unter anderem ein neuer PSM-Elektromotor an der Hinterachse. Er leistet nun 415 kW (zuvor 335 kW), das Drehmoment stieg von 550 auf 590 Newtonmeter. Trotz mehr Power konnte laut Porsche die Effizienz des Antriebs verbessert werden. Der Basis-Taycan, nebenbei um 60 kW erstarkt, schafft eine WLTP-Distanz von 678 Kilometer, ein Plus von 175 Kilometern oder 35 Prozent.

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Zum einen schaffte man es, das Batterie-Package zu verbessern und in den vorhandenen Bauraum zwölf Prozent mehr an Kapazität unter zu bekommen. Netto stehen 97 kWh zur Verfügung (brutto 105 kWh). Zum anderen stieg man tief in die Zellchemie ein, verringerte den Innenwiderstand und erreichte höhere Entlade- und Ladeströme. Auch die Ladeleistung steigt dadurch: An DC-Säulen sind statt 270 nun bis 320 kW möglich.

Luftfederung und elektrische Klappe nun serienmäßig verbaut

Dass Fahrdynamik fest zur DNA von Porsche gehört, ließ sich bereits am Taycan der ersten Generation festmachen. Doch sahen die Entwickler noch Potenzial für Verbesserungen. So gibt es künftig kein Stahlfahrwerk mehr, Serie ist eine Luftfederung. Der Kunde kann zudem optional ein Aktiv-Ride-Fahrwerk kaufen.

Weniger tiefgreifend als bei der Technik ging man beim Design vor. Neu sind die Anbauteile an Front und Heck. Auch die vorderen Kotflügel und die Haube wurden aufgrund neuer Scheinwerfer geändert. Hinten wurde der Schriftzug Porsche ins Leuchtband integriert, die elektrische Ladeklappe ist nun für alle Versionen serienmäßig.

Neue Technik, mehr Ausstattung, höherer Basispreis

Hinter dem Lenkrad bekam der neue Taycan geänderte Instrumente. Sie lassen sich in sechs unterschiedlichen Anzeigen darstellen. Die Routenberechnung inklusive der Ladestopps läuft nun online und dreimal so schnell wie zuvor.

Weiterhin hat der Taycan-Kunde die Wahl zwischen drei Karosserievarianten, Limousine, Sport Turismo und den etwas höher gelegten Cross Turismo mit eigenem Gravel-Modus bei den Fahrprogrammen. Bislang entschieden sich rund 50 Prozent für die Limousine, nur jeder fünfte Käufer entschied sich für die Crossvariante. Preislich startet die Baureihe bei 101.500 Euro. Bislang waren es gut 93.000 Euro, allerdings hatte hier der Taycan eine weniger umfangreiche Ausstattung.

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