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Qingdao: Eine chinesische Küstenstadt mit großen E-Auto-Plänen
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Qingdao wird zum weltweit größten Produktionsstandort für die E-Mobilität ausgebaut. Auch deutsche Zulieferer sind willkommen.
Die chinesische Küstenstadt Qingdao ist auf dem Weg, das Detroit der E-Mobilität zu werden. Gemeint ist hier das Detroit früher Boomzeiten, also das schlagende Herz einer aufstrebenden Industrie. 500.000 Autos mit Elektroantrieb und alternativen Energiequellen können bereits jährlich in Qingdao produziert werden. Die Stadt am Gelben Meer ist damit schon zum größten Produzenten von reinen E-Autos in China aufgestiegen. Und sie hat Ambitionen, „der größte Produktionsstandort für Autos mit alternativen Antrieben der Welt zu werden“. Also eine Art Detroit der sich gerade neu erfindenden Autoindustrie.
Qingdao hat das ambitionierte Ziel formuliert, zur größten Produktionsstätte von NEV der Welt zu werden.
Qingdao: Bekannt für Bier und Kühlschränke
Die Ankunft der Stadt Qingdao auf der Karte der führenden Autostädte Chinas ist ein relativ neues Phänomen. Die bis vor kurzem leicht schläfrige Hafenstadt am Gelben Meer war bislang eher bekannt für ihre Fachwerkhäuser, den Relikten einer nicht so rühmlichen deutsch-kolonialen Vergangenheit. Auch der weltweit aktive und innovative Hersteller von Kühlschränken und Haushaltselektronik Haier ist hier zuhause. Gutes Bier macht man hier, das ist bekannt. Doch die erste Runde der Verteilung von Autostandorten in China, der für Autos mit Verbrennungsmotoren, hatte Qingdao verschlafen.
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