Zulieferer Rheinmetall will Automobilgeschäft verkaufen

Von Thomas Günnel 1 min Lesedauer

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Rheinmetall will die Sparte „Power Systems“ verkaufen. Dazu gehört das Geschäft mit Automobilteilen.

Rheinmetall will sein Geschäft mit Autoteilen verkaufen.(Bild:  Rheinmetall AG)
Rheinmetall will sein Geschäft mit Autoteilen verkaufen.
(Bild: Rheinmetall AG)

Rheinmetall will sein Autozuliefergeschäft verlaufen. Das meldet das Handelsblatt und beruft sich auf eine Mitteilung des Unternehmens vom Mittwoch (18. Dezember). Der Vorstand habe aus vorliegenden Angeboten für die zivile Sparte „Power Systems“ zwei Bieter in die engere Wahl genommen. Rheinmetall sucht seit April einen Käufer für den Geschäftsbereich.

Der Verkauf soll laut der Zeitung bis spätestens Ende März 2026 abgeschlossen sein. Welche Unternehmen sich für die Automotive-Sparte interessieren ist offiziell nicht bekannt.Der Konzern schreibt für den Verkauf der Sparte 350 Millionen Euro ab.

Rheinmetall fokussiert auf Rüstung

Laut des Handelsblatts habe sich der Vorstand dazu entschlossen, den Konzern ganz auf das militärische Geschäft auszurichten. Einige Werke will Rheinmetall von ziviler Produktion auf Rüstung umstellen.

Die Sparte Power Systems und dazugehörende Gesellschaften führt Rheinmetall ab sofort vom Konzern getrennt. Das Unternehmen passte dafür seine Prognose an. Basierend darauf will Rheinmetall mit dem fortgeführten Geschäft in diesem Jahr 30 bis 35 Prozent mehr umsetzen, zwischen 10,0 bis 10,4 Milliarden Euro. Im Jahr 2024 waren es 7,77 Milliarden Euro. Die operative Umsatzrendite soll bei 18,5 bis 19,5 Prozent liegen. Im Vorjahr lag sie bei 18,0 Prozent.

Einschließlich der Autozuliefer-Sparte hatte Rheinmetall ein Umsatzwachstum von 25 bis 30 Prozent prognostiziert, bei einer Marge von 15,5 Prozent.

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