Wettbewerbsfähigkeit „Auch Schaeffler ist ein chinesischer Zulieferer“

Von Claus-Peter Köth, Jan Dannenberg* 7 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Matthias Zink, Automotive-Chef der Schaeffler AG und aktueller Clepa-Präsident, über den stockenden Hochlauf der E-Mobilität, die Wettbewerbsfähigkeit der EU und die Chancen europäischer Zulieferer bei chinesischen OEMs hierzulande.

Matthias Zink ist Mitglied des Vorstands der Schaeffler AG und CEO Automotive Technologies, außerdem Präsident des europäischen Verbands der Autozulieferer, Clepa.(Bild:  Daniel Karmann/Schaeffler)
Matthias Zink ist Mitglied des Vorstands der Schaeffler AG und CEO Automotive Technologies, außerdem Präsident des europäischen Verbands der Autozulieferer, Clepa.
(Bild: Daniel Karmann/Schaeffler)

Herr Zink, in Europa stockt der Hochlauf der E-Mobilität. Mit welchen Maßnahmen reagiert ein Zulieferer wie Schaeffler auf diese Entwicklung?

Matthias Zink: Für Schaeffler ist diese Entwicklung nicht allzu relevant, weil wir schon immer eine sehr ausgewogene Strategie mit Blick auf die Antriebsverteilung verfolgen. Als Planungsgrundlage dient nach wie vor unser 40:40:20-Szenario, das heißt, 40 Prozent Elektro-, 40 Prozent Hybrid- und 20 Prozent Verbrenneranteil an den weltweiten Neuzulassungen im Jahr 2030. Insofern sind wir relativ unempfindlich gegenüber kurzfristigen Schwankungen.