Alternative Antriebe Trucks mit Zukunft

Von Thomas Günnel 10 min Lesedauer

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Lkw müssen in der EU künftig strengere CO2-Vorgaben einhalten. Das gelingt am ehesten mit batterieelektrischen Antrieben, der Brennstoffzelle oder dem Wasserstoffmotor. Wo steht die Entwicklung? Was kommt? Was tut sich bei der Infrastruktur? Ein Überblick.

Alternative Antriebe sind auch in schweren Lkw inzwischen täglich im Einsatz.(Bild:  Volvo Trucks)
Alternative Antriebe sind auch in schweren Lkw inzwischen täglich im Einsatz.
(Bild: Volvo Trucks)

Im Mai dieses Jahres haben die EU-Länder strengere CO2-Vorgaben für schwere Lkw und Busse beschlossen. Die CO2-Emissionen neuer Reisebusse und neuer Lkw sollen bis zum Jahr 2030 um 45 Prozent sinken. Bis 2035 um 65 Prozent und bis 2040 um 90 Prozent. Außerdem sollen neue Stadtbusse bis 2035 vollständig emissionsfrei werden. Bis 2030 sollen sie 90 Prozent weniger Emissionen ausstoßen. Das alles verglichen mit dem Jahr 2019.

Mit klassischen Verbrennungsmotoren sind die gesteckten Umweltziele – wie im Pkw – nicht zu halten. Entsprechend aktiv elektrifizieren Lkw- und Bushersteller ihre Modelle. Nach einer Hype-Phase um die Wasserstoff-Brennstoffzelle vor einigen Jahren folgte die „Zu teuer, zu geringer Wirkungsgrad, keine Infrastruktur“-Zeit. Danach war zumindest die mediale Annahme, dass die Batterie-Entwicklung so schnell und erfolgreich voranschreiten würde, dass Akkus auch in Lkw und Bussen sinnvoll einsetzbar sind. Und das sind sie, jedenfalls teilweise. Das zeigen diverse Modelle, die im täglichen Einsatz sind.