Fahrbericht

Seat Leon FR: Sportlicher Golf-Konkurrent

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Für jeden etwas: der Fahrbetrieb

Der Seat Leon verfügt über einen 1,4 Liter starken TSI-Ottomotor mit 150 PS. Das Aggregat hängt gut am Gas und ist zudem mittels aktiver Zylinderabschaltung, Start/Stopp-System und Turbolader sparsam ausgelegt. Über den Fahrzeuginnenraum lassen sich über einen Schalter die Fahrmodi Eco, Normal und Sport einlegen, die sich sowohl auf die Gasannahme, als auch die Schaltzeiten, das Sportfahrwerk und die Leichtgängigkeit des Lenkrads auswirken. Diese verschiedenen Modi können aber auch noch über das Menü individuell auf die Komfortbedürfnisse des Fahrers zugeschnitten werden. Dass der Seat im Modus Eco verhalten zur Sache geht dürfte nachvollziehbar sein. Ausgewogen fällt die Normaleinstellung aus, wer sportlich fahren will, dürfte sich am Sport-Modus erfreuen. Allerdings fällt im Automatikbetrieb auf, dass dann die Schaltpunkte extrem weit auseinander liegen – fast schon zu weit. Bei Umstellung des Fahrmodus ändert sich im Innenraum auch die Ambientebeleuchtung von Weiß auf Rot und emotionalisiert den Fahreindruck zusätzlich.

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Erhellend: LED-Scheinwerfer

Ebenfalls erhellend sind die Voll-LED-Scheinwerfer und Heckleuchten. Zusammen erhältlich mit dem Fernlichtassistenten ergeben sie eine lohnenswerte Investition. Helles Licht mit guter Ausleuchtung und automatisch einschaltendem Fernlicht bei Abblendung des Gegenverkehrs sind in dieser Klasse auch nicht selbstverständlich.

Fazit: Der Seat Leon 1,4 TSI ist ein ausgewogenes Fahrzeug mit ansprechendem Design und solider Technik aus dem Volkswagen-Regal. Bei vollem Ausstattungspaket ist er eine echte Alternative für VW Golf, Opel Astra und Ford Focus. Ob das DSG-Getriebe notwendig ist, muss individuell entschieden werden. Heutige Sechsgang-Handschalter-Getriebe sind auch durchaus passend ausgelegt. Wer zwischendurch auch mal automatisch unterwegs sein will und neben der sportlichen Gangart cruisen oder relaxt durch den Stau rollen will, dem empfehlen wir den Schritt zum Siebengang-DSG-Getriebe. Die Preise beginnen ab 24.000 Euro. Der Verbrauch lag im Testbetrieb bei durchschnittlich sieben Litern Superbenzin.

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