Chinas Autoexporte USA und EU: Datenschutz soll chinesische Hersteller bremsen

Von Henrik Bork 4 min Lesedauer

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Die Regierungen in Washington und Brüssel haben begonnen, chinesische Autohersteller schärfer auf Risiken für Cybersecurity und die Privatsphäre der Fahrer zu prüfen. Eine neue Hürde für E-Autos „made in China“?

Blick in den neuen BYD Seal: Die USA und die EU haben begonnen, chinesische OEMs schärfer zu prüfen. Es geht um Risiken für Cybersecurity und die Privatsphäre der Fahrer.(Bild:  BYD)
Blick in den neuen BYD Seal: Die USA und die EU haben begonnen, chinesische OEMs schärfer zu prüfen. Es geht um Risiken für Cybersecurity und die Privatsphäre der Fahrer.
(Bild: BYD)

Die US-Regierung hat Anfang Mai eine Untersuchung angekündigt, ob die Importe von chinesischen Fahrzeugen die „nationale Sicherheit“ gefährden, berichtete die Nachrichtenagentur Reuters. Es sei möglich, dass Import-Restriktionen aufgrund von Bedenken über vernetzte Automobil-Technologien verhängt würden, verlautete es aus dem Weißen Haus in Washington.

Die amerikanische Regierung macht dabei gar keinen Hehl daraus, dass solche „Datenschutz-Bedenken“ auch als gutes Instrument der Wirtschaftspolitik und der Abschirmung heimischer Hersteller vor der chinesischen Konkurrenz gesehen werden.