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SGF beantragt Insolvenz in Eigenverwaltung

Von Ipek Muftuler 1 min Lesedauer

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Die Süddeutsche Gelenkscheibenfabrik einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung gestellt. Ziel ist es, die begonnene Sanierung weiterzuführen und einen Investor zu finden.

SGF Werkes in Waldkraiburg(Bild:  Martina Raucher & Sebastian Graßl/SGF)
SGF Werkes in Waldkraiburg
(Bild: Martina Raucher & Sebastian Graßl/SGF)

Die Süddeutsche Gelenkscheibenfabrik (SGF) hat Ende August beim Amtsgericht Mühldorf am Inn ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung beantragt. Betroffen sind etwa 500 Mitarbeiter an den deutschen Standorten Waldkraiburg, Kraiburg am Inn und Hamm in Westfalen. Die Auslandsgesellschaften der SGF-Gruppe – mit Standorten in Tschechien, den USA, Japan, China und Thailand – sind von dem Verfahren nicht betroffen.

Die Geschäftsführung sieht die Ursachen der wirtschaftlichen Schieflage vor allem in der anhaltenden Krise der Automobilindustrie und der hohen Verschuldung des Unternehmens. Operativ sei SGF weiterhin gut aufgestellt: „Wir entwickeln und fertigen innovative Produkte gemeinsam mit unseren Kunden. Was fehlt, ist ein Investor, der die Potenziale der SGF-Gruppe hebt“, so Arne Festerling und Josef Wimmer, die Geschäftsführer der SGF.

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