China Ungewollte Schlagzeilen wegen Tesla-Entlassungen

Von Henrik Bork 3 min Lesedauer

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Tesla will zehn Prozent der globalen Belegschaft entlassen, auch China ist betroffen. Wie hoch die Entlassungsquote ist, war zunächst unklar. Mehrere Medien berichten von deutlich mehr als zehn Prozent.

Tesla plant zehn Prozent der globalen Belegschaft zu kündigen. In China könnten es sogar noch mehr sein. (Bild:  Tesla)
Tesla plant zehn Prozent der globalen Belegschaft zu kündigen. In China könnten es sogar noch mehr sein.
(Bild: Tesla)

Die Entlassungen bei Tesla haben auch in China begonnen, dem zweitwichtigsten Automarkt des E-Auto-Pioniers. Mehrere chinesische Mitarbeiter berichteten gegenüber Reportern, eine E-Mail mit ihrer Entlassung erhalten zu haben. Unklar war zunächst, wie viele Mitarbeiter in China betroffen sind. Geschäftsführer Elon Musk hat davon gesprochen, zehn Prozent der globalen Belegschaft heimzuschicken. „Das wird uns ermöglichen, schlank, innovativ und hungrig für den nächsten Wachstumsphasen-Zyklus zu sein“, schrieb er auf X.

Die Entlassungen bei Tesla sorgten für viele Schlagzeilen in chinesischen Medien, denn die US-Firma hatte und hat einen besonderen Status in der Volksrepublik. Während Tesla weltweit als Pionier für die E-Mobilität gefeiert wird, hat die Eröffnung der „Gigafactory“ in Schanghai im Jahr 2019 für die dortige Industrie besondere Bedeutung.