Top-100-Suppliers
Zulieferer melden sich zurück – Marge und Umsatz steigen
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Im Jahr 2023 konnten die weltweit 100 größten Zulieferer insgesamt ihren Umsatz steigern. Auch die Margen entwickelten sich positiv. Die größten Gewinner des vergangenen Jahres kommen erneut aus Asien.
Die Automobilindustrie erlebte im Jahr 2023 eine Erholung entlang der gesamten Lieferkette. Die Hersteller und Zulieferer konnten ihre Umsätze und Margen steigern. Nachdem der Umsatz der Zulieferer im Jahr 2022 erstmals die Marke von einer Billion Euro überschritt, konnten sie 2023 ihren Umsatz noch einmal um sieben Prozent steigern und mit 1.135 Milliarden Euro einen neuen Spitzenwert erzielen. Gleichzeitig übertrafen die zehn größten OEMs mit einem Umsatzanstieg von acht Prozent auf knapp 1,8 Billionen Euro das Wachstum der Zulieferer. Die Hersteller profitierten dabei von einer gestiegenen Nachfrage in Nordamerika und Europa, die entgegen vielen Prognosen vor allem auf Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor basierte.
Bei der Marge konnten die Zulieferer, auch dank einer Entspannung der Rohstoff- und Energiekrise, das größere Wachstum verbuchen. Die umsatzgewichtete Marge der Top-100-Zulieferer stieg 2023 um 0,7 Prozentpunkte auf 5,9 Prozent, die umsatzgewichtete Marge der Top-10-Hersteller um 0,6 Prozentpunkte auf 8,5 Prozent. Damit beendeten die Zulieferer eine dreijährige Periode, in der sich ihre Margen im Vergleich zu den OEMs sukzessive auseinanderentwickelten. Vor allem die Zulieferer aus Asien konnten 2023 mit hohen Wachstumsraten glänzen.
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