Gewerkschaft UAW beendet Streiks nach Einigung mit GM

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

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Nach mehr als sechs Wochen Streik hat die US-Autogewerkschaft UAW nun auch bei General Motors eine Einkommenserhöhung von 25 Prozent erreicht.

Nach ihrem gut sechswöchigen Streik hat die amerikanische Autogewerkschaft UAW bei General Motors eine Einkommenserhöhung von 25 Prozent durchgesetzt.(Bild:  GM)
Nach ihrem gut sechswöchigen Streik hat die amerikanische Autogewerkschaft UAW bei General Motors eine Einkommenserhöhung von 25 Prozent durchgesetzt.
(Bild: GM)

Die US-Autogewerkschaft UAW hat auch beim dritten Autoriesen General Motors eine Einkommenserhöhung von 25 Prozent durchgesetzt. Die seit gut sechs Wochen laufenden Streiks in der Branche sind damit beendet, wie UAW-Präsident Shawn Fain in einer Videobotschaft am Montag (30.10.) mitteilte.

In der vergangenen Woche hatten bereits Ford und der Stellantis-Konzern einem Plus in dieser Größenordnung über die mehr als vierjährige Laufzeit des Vertrags zugestimmt. Die Vereinbarungen müssen nun noch von den Gewerkschaftsmitgliedern abgesegnet werden.

Die ursprüngliche Forderung der UAW hatte bei 40 Prozent gelegen – mit der Begründung, dass die Einkommen des Top-Managements der großen Autokonzerne in dieser Größenordnung gewachsen seien. Die OEMs waren vor Beginn des Streiks zu Zuwächsen von bis zu 20 Prozent über eine Laufzeit von viereinhalb Jahren bereit – und betonten zunächst, dass ein höheres Angebot wirtschaftlich nicht möglich sei.

Erhöhter Druck nach Einigung bei Ford und Stellantis

Die Gewerkschaft entschied sich dafür, die Streiks nach und nach auf weitere Werke auszuweiten. Damit wussten die Unternehmen nicht, welche ihrer Fabriken als nächste betroffen sein könnte.

Die Vereinbarungen mit Ford und Stellantis erhöhten den Druck auf General Motors, da bestreikte Werke der Konkurrenten die Produktion bereits wieder aufnahmen.

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