Emissionen US-Zölle auf E-Autos: Wahlkampf und ein Bumerang für den Klimaschutz

Von Henrik Bork 7 min Lesedauer

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Die 100 Prozent Strafzölle auf E-Autos aus China sorgten in dem Land für wenig Aufregung. Das Außenministerium spricht jedoch von einem Rückschlag für den weltweiten Klimaschutz.

Auf die amerikanische Anhebung von Importzöllen auf chinesische E-Autos hat Peking mit Kritik, aber relativ gelassen reagiert. (Bild:  AU USAnakul+ - stock.adobe.com)
Auf die amerikanische Anhebung von Importzöllen auf chinesische E-Autos hat Peking mit Kritik, aber relativ gelassen reagiert.
(Bild: AU USAnakul+ - stock.adobe.com)

Auf die Anhebung von Importzöllen auf chinesische E-Autos hat Peking mit Kritik, aber relativ gelassen reagiert. US-Präsident Joe Biden hatte vor wenigen Tagen die Vervierfachung solcher Zölle auf 100 Prozent angekündigt. „Wir werden China nicht unseren Markt überschwemmen lassen“, sagte Biden, als er im Rosengarten des Weißen Hauses in Washington diese jüngste Salve im Handelskrieg seiner Regierung gegenüber China verlas.

Die US-Regierung beruft sich auf „Section 301“ ihres „Trade Acts“ von 1974 und wirft China handelsverzerrende Maßnahmen vor. Die unter diese Kategorie fallenden Importzölle werden nun schon in diesem Jahr von 25 auf 100 Prozent angehoben, was die Gesamtheit aller US-Einfuhrzölle für E-Autos aus China auf 102,5 Prozent erhöht.