KI und Strukturwandel
VDI-Studie zeigt massiven Weiterbildungsbedarf bei Ingenieuren

Von Manuel Christa 3 min Lesedauer

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Um dem Fachkräftemangel und dem rasanten Technologiewandel zu begegnen, müssen sich laut VDI rund 80 Prozent der Ingenieurinnen und Ingenieure zeitnah entscheidend weiterqualifizieren.

KI verändert den Ingenieursberuf massiv, wenn auch nicht unbedingt so wie hier dargestellt.(Bild:  Nano Banana / KI-generiert)
KI verändert den Ingenieursberuf massiv, wenn auch nicht unbedingt so wie hier dargestellt.
(Bild: Nano Banana / KI-generiert)

Der Arbeitsmarkt für Ingenieure und IT-Fachkräfte befindet sich in einem beispiellosen Umbruch. Wie aus der neuen Studie „Bereit für Innovationen – Gezielte Qualifizierung als Grundlage für neues Wachstum in Deutschland“ des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI) hervorgeht, sorgt der technologische Fortschritt für eine rasante Veränderung der Anforderungsprofile. Die Untersuchung, die im Rahmen der VDI-Initiative „Zukunft Deutschland 2050“ durchgeführt wurde und auf der Befragung von über 1.350 VDI-Mitgliedern basiert, liefert ein deutliches Stimmungsbild der deutschen Ingenieurslandschaft.

Die paradoxe Struktur des Arbeitsmarktes

Derzeit zeigt sich ein tiefgreifender Wandel: In Teilen der klassischen Automobil- und Zulieferindustrie sowie in der Chemie- und Metallbranche werden aktuell Fachkräfte entlassen. Gleichzeitig steigt der Bedarf an hochqualifizierten Technologen in Bereichen wie der Verteidigungs- und Sicherheitsindustrie, der Energietechnik und der Automatisierung enorm an.