Urteil Haftstrafen im VW-Dieselprozess
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Zwei frühere Volkswagen-Manager sind im sogenannten Dieselprozess zu mehrjährige Haftstrafen verurteilt worden. Sie sehen sich als Bauernopfer.
Im Strafprozess zur Dieselaffäre sind vier frühere Führungskräfte von Volkswagen wegen Betrugs schuldig gesprochen worden. Die Wirtschaftsstrafkammer des Landgerichts Braunschweig verurteilte zwei Angeklagte zu mehrjährigen Haftstrafen, zwei Ex-Mitarbeiter erhielten Bewährungsstrafen. Ein ehemaliger Leiter der Dieselmotoren-Entwicklung muss für viereinhalb Jahre ins Gefängnis. Der 59-Jährige stand nach Überzeugung der Kammer „im Zentrum des Geschehens“ und erhielt nach fast vier Jahren Prozess mit 175 Verhandlungstagen die härteste Strafe. Zwei Jahre und sieben Monate Haft bekam der 65-Jährige frühere Leiter der Antriebselektronik. Der ranghöchste Angeklagte, ein Ex-Entwicklungsvorstand der Marke Volkswagen, erhielt ein Jahr und drei Monate auf Bewährung. Ein ehemaliger Abteilungsleiter wurde zu einem Jahr und zehn Monaten auf Bewährung verurteilt. Er war auch der erste VW-Mitarbeiter, der den Betrug gegenüber US-Behörden zugab.
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