Fahrzeugproduktion VW-Werk Zwickau behält Cupra Born und ID 3

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Cupra Born und ID 3 entstehen weiter im Volkswagen-Werk Zwickau/Mosel. Perspektivisch sollen aber neue Geschäftsfelder am Standort hinzukommen.

Volkswagen lässt den ID 3 länger als geplant in Zwickau bauen.(Bild:  Volkswagen)
Volkswagen lässt den ID 3 länger als geplant in Zwickau bauen.
(Bild: Volkswagen)

Das Zwickauer Volkswagen-Werk bleibt breiter aufgestellt als bisher geplant. Gemäß einer konzernweiten Vereinbarung aus dem Vorjahr sollte die Fabrik ihre ID-Modelle und den Cupra Born an andere Standorte abgeben und künftig nur noch den Audi Q4 E-Tron produzieren. Die Geschäftsführung gab nun bei einer Betriebsversammlung bekannt, dass der Cupra Born auch künftig exklusiv in Zwickau gebaut wird. Der ID 3 soll außerdem länger in Sachsen entstehen.

Hintergrund sei, dass Volkswagen die Belegung seiner beiden größten deutschen Produktionsstandorte auf Basis aktualisierter Volumenplanung neu sortiert habe, hieß es.

Standort Zwickau bleibt Mehrmarkenwerk

Damit bleibt der sächsische Standort mit rund 8.500 Beschäftigten ein Mehrmarken-Werk. Bisher entstehen dort sechs Modelle – ausschließlich E-Autos. Am Freitag (12. Dezember) feierten die Menschen am Standort zudem das 35. Jubiläum von Volkswagen Sachsen.

Die Zwickauer Autofabrik sei „ein Leuchtturm in Ostdeutschland“ und das produktivste Werk von Volkswagen in Deutschland, sagte Sachsens Wirtschaftsminister Dirk Panter (SPD) bei einer Feierstunde vor etwa 4.000 Beschäftigten.

Kreislaufwirtschaft in Zwickau/Mosel

Seit Juni 2020 fertigen die Menschen am Standort Zwickau ausschließlich Elektro-Modelle der Marken Volkswagen, Audi und Cupra, laut Volkswagen aktuell rund 1.000 Fahrzeuge täglich. Perspektivisch sollen laut Volkswagen Modelle an andere Standorte abgegeben werden. In Zwickau sollen jedoch neue Geschäftsfelder zum Thema Kreislaufwirtschaft hinzukommen. Heißt: die Demontage und das Aufbereiten von Fahrzeugen.

Seit der Gründung von Volkswagen Sachsen im Jahr 1990 hat das Fahrzeugwerk Zwickau zwei große Umbrüche überstanden: Vom Trabant zum Volkswagen und vom Verbrennungsmotor zur Elektromobilität. Mit einem Investitionsvolumen von 1,2 Milliarden Euro hat sich der Standort Zwickau zwischen den Jahren 2018 und 2022 zum Leitwerk für die Elektromobilität im Volkswagen-Konzern entwickelt.

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