Produktion
BMW weiht drittes Werk in China ein – vollständig virtuell geplant

Von Thomas Günnel 3 min Lesedauer

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BMW hat sein drittes Produktionswerk in China eingeweiht. Es wurde als erstes des Herstellers vollständig virtuell geplant; seit Mai rollt der neue BMW i3 als Elektro-3er vom Band.

BMW hat sein drittes Werk in China eingeweiht. Es ergänzt den Fertigungsverbund in Shenyang.(Bild:  BMW)
BMW hat sein drittes Werk in China eingeweiht. Es ergänzt den Fertigungsverbund in Shenyang.
(Bild: BMW)

BMW hat ein neues Werk im chinesischen Shenyang eingeweiht. Gemeinsam mit den benachbarten Werken in Tiexi und Dadong will der Automobilhersteller so mehr elektrifizierte Modelle in dem Land fertigen und auf den Markt bringen. Das Werk „Lydia“ ergänzt den Werkeverbund von BMW Brilliance Automotive und deckt alle Produktionsschritte ab: Presswerk, Karosseriebau, Lack und Montage. Bereits im Mai lief die Fertigung des vollelektrischen i3 an.

Im Werk setzt BMW die „iFactory“ um, eine Strategie, die der Autohersteller Ende April in seinem Stammwerk in München vorgestellt hat. Sie umfasst die Themen Lean. Green. und Digital. Das bedeutet zum Beispiel: Lydia wurde als erstes Werk des Herstellers vollständig in einer virtuellen Umgebung geplant und simuliert. Dabei entwarfen die Planer jedes Detail des gesamten Produktionsprozesses virtuell. Sie nutzten dafür laut BMW die 3D-Plattform Unreal Engine von Epic Games als Backbone.