Zulieferer Webasto Ladegeschäft geht an Transom Capital Group

Von Cara Stibolitzki 1 min Lesedauer

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Webasto hat einen Investor für den Produktbereich Ladelösungen gefunden. Die amerikanische Transom Capital Group übernimmt die Mehrheit, Webasto bleibt Minderheitsgesellschafter.

Der Zulieferer Webasto hat die Mehrheit an seiner Lade-Sparte abgegeben.(Bild:  Webasto)
Der Zulieferer Webasto hat die Mehrheit an seiner Lade-Sparte abgegeben.
(Bild: Webasto)

Die Transom Capital Group mit Hauptsitz im US-amerikanischen Los Angeles übernimmt die Mehrheit des Webasto-Produktbereichs Ladelösungen. Der Zulieferer bleibt als Minderheitsgesellschafter an der Sparte beteiligt.

„Es freut mich, dass wir einen Partner gewonnen haben, der die bisherige Erfolgsgeschichte unseres Geschäfts mit Ladelösungen weiterführen und vielen hochqualifizierten Kolleginnen und Kollegen gute Entwicklungsmöglichkeiten bieten wird. Gleichzeitig ermöglicht dieser Schritt Webasto, sich auf seine Kerngeschäftsfelder zu konzentrieren“, sagt Webasto-Technologievorstand Marcel Bartling.

Nach eigenen Angaben hat Webasto in den vergangenen Jahren stark in die Elektromobilität investiert, um sein Produktportfolio zu erweitern. Im Jahr 2022 traf das Unternehmen die strategische Entscheidung, einen Investor für das Geschäft mit Wallboxen und mobilen Ladegeräten zu suchen. Beraten wurde der Zulieferer dabei von der Investmentbank Jefferies.

„Es ist für uns eine einmalige Gelegenheit, in ein Unternehmen von beträchtlicher Größe in einem Markt zu investieren, der sich auf Wachstumskurs befindet“, erklärt Russ Roenick, Gründer und Managing Partner bei Transom Capital Group. Man freue sich sehr auf die Zusammenarbeit, um das Geschäft mit Ladelösungen weiter auszubauen.

Standorte bleiben erhalten

Mit den betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Deutschland befindet sich Webasto laut Mitteilung in engem Austausch. Sie sollen ein Übernahmeangebot des neuen Mehrheitseigentümers oder ein Weiterbeschäftigungsangebot von Webasto erhalten. Die Standorte Planegg in Deutschland, Monrovia in den USA und Guanajuato in Mexiko bleiben nach dem Verkauf als Teil des Charging-Geschäfts erhalten.

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