Bridgestone

Wintertestzentrum für Reifen in Nordschweden

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Unterschiedliche Parcours und eigenes Wetter

Das Gelände umfasst eine Reihe von Teststrecken, um die Leistung von Pkw-, Transporter-, Lkw- und Busreifen bei Eis und Schnee zu testen. Zwei Pisten für Handlingtests und flache Schneestrecken von 1.380 und 550 Metern Länge werden ergänzt durch eine Hochgeschwindigkeitspiste, eine Strecke für Handlingtests auf Eis, eine Rundstrecke sowie einen Steigungshügel. Fünf Schneekanonen sorgen bei Bedarf für Kunstschnee. Wetterstationen und Sensoren überwachen die Luft- und Bodentemperaturen sowie die Schneequalität. Im Hauptgebäude befinden sich eine voll ausgestattete Werkstatt und Arbeitsräume für die Techniker. Während der Testsaison in Vidsel von November bis Ende März ist ein multinationales Team von sieben bis neun Ingenieuren, Technikern und Fahrern aus dem Technical Center Europe (TCE) von Bridgestone in Italien vor Ort. Die Reifenmonteure und das Wartungspersonal kommen aus der Region.

Im Unterschied zu anderen Testzentren in Nordschweden befindet sich die Bridgestone-Anlage nicht an einem See. Die große, ebene Fläche eines zugefrorenen Sees bietet zwar große Vorteile bei der Präparation der Pisten. Aber dafür kann die Arbeit erst beginnen, wenn die Eisdicke ausreichend dick ist – und das war in den letzten Jahren immer später der Fall.

Bridgestone dagegen legt die Versuchsstrecken auf festem Grund an und kann somit nach eigenen Angaben früher im Jahr die Testfahrten starten. Das Unternehmen rechnet damit, pro Jahr 14 bis 17 Wochen Testarbeit auf dem Gelände durchführen zu können.

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