Chiphersteller
Wolfspeed ist insolvent

Von Thomas Günnel 2 min Lesedauer

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Wolfspeed ist insolvent. Der Chiphersteller will in den USA einen Insolvenzantrag stellen.

Wolfspeed will seinen Geschäftsbetrieb während der Restrukturierung aufrechterhalten.(Bild:  Wolfspeed)
Wolfspeed will seinen Geschäftsbetrieb während der Restrukturierung aufrechterhalten.
(Bild: Wolfspeed)

Der Chiphersteller Wolfspeed will im Rahmen einer Umstrukturierungsvereinbarung mit seinen Gläubigern in den USA Insolvenz anmelden. Das meldet die Nachrichtenagentur Reuters. Der Schritt würde dem Unternehmen frisches Finanzmittel verschaffen und Schulden um fast 70 Prozent senken, teilte der Chiphersteller am Sonntag (22. Juni) laut Reuters mit. Bereits im Mai hatte Wolfspeed demnach Zweifel an der Zukunft des Unternehmens geäußert. Die zunehmende wirtschaftliche Unsicherheit wegen der veränderten US-Handelspolitik und eine schwächer werdenden Nachfrage hatte zu einem finanziellen Engpass geführt.

Mit den Gläubigern und einer US-Tochtergesellschaft von Renesas Electronics hatte Wolfspeed eine Umstrukturierungsvereinbarung erzielt. Diese würde zu einer Neufinanzierung von 275 Millionen Dollar führen – abgesichert von einigen bestehenden Gläubigern. Die Schulden würden so laut Wolfspeed um 4,6 Milliarden Dollar sinken. Das Unternehmen will bis zum Ende des dritten Quartals 2025 aus der Insolvenz herauskommen – vorbehaltlich der Zustimmung der Gläubiger für den Plan. Den regulären Betrieb will Wolfspeed während des gesamten Umstrukturierungsprozesses fortführen. Nach der Umstrukturierung will Wolfspeed den Betrieb vollständig durch Cashflow-Generierung finanzieren.

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