Intralogistik ABB kauft Start-up für mobile Roboter

Von Automobil Industrie 1 min Lesedauer

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Der schweizer Konzern hat das Start-up Sevensense gekauft. Das Spin-off der ETH Zürich entwickelt eine KI-gestützte Navigationstechnik für autonome mobile Roboter.

Einmal angelernt, soll die sogenannte Visual-SLAM-Technologie die mobilen Roboter von ABB zu einem unabhängigen Betrieb befähigen.(Bild:  ABB)
Einmal angelernt, soll die sogenannte Visual-SLAM-Technologie die mobilen Roboter von ABB zu einem unabhängigen Betrieb befähigen.
(Bild: ABB)

ABB übernimmt das Schweizer Start-up Sevensense. Das Spin-off der ETH Zürich ist auf KI-gestützte Navigationstechnik für autonome mobile Roboter (AMR) spezialisiert. Die Übernahme folgt auf die Minderheitsbeteiligung von ABB an Sevensense. Finanzielle Details der Transaktion wurden nicht bekannt gegeben. Nach Pilotkundenprojekten in der Automobil- und Logistikbranche wolle ABB die Technik von Sevensense in das eigene AMR-Portfolio integrieren.

3D-Vision und KI in Kombination

Für seine Navigationstechnik kombiniere Sevensense KI und 3D-Vision. Das soll es AMR ermöglichen, zwischen festen und mobilen Objekten in dynamischen Umgebungen zu unterscheiden. Nach einer manuellen Führung erstellen mobile Roboter mit einer Technik namens Visual Simultaneous Localization and Mapping, kurz Visual SLAM, eine Karte, die für den autonomen Betrieb verwendet wird.

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Das soll die Inbetriebnahmezeit von Wochen auf Tage verkürzen und es den AMR ermöglichen, gemeinsam mit Menschen in komplexen Umgebungen zu navigieren. Auch die Karten sollen laut Unternehmensangaben ständig aktualisiert und in der gesamten Flotte ausgetauscht werden.

ABB geht davon aus, dass der Markt für mobile Roboter bis zum Jahr 2026 mit einer jährlichen Rate von 20 Prozent von 5,5 Milliarden US-Dollar auf 9,5 Milliarden US-Dollar wachsen wird.

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