ZF Friedrichshafen

Achsenwerk in Peking eröffnet

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Teil der weltweiten Lokalisierungsstrategie

Das neue Achsmontagewerk in China ist Teil der weltweiten Lokalisierungsstrategie des Konzerns und festigt die Rolle von ZF als Global Player in der Wachstumsregion Asien-Pazifik. Als Teil dieser Strategie investiert ZF nicht nur in Fertigungsstätten: Gemäß dem „Design-to-market“-Prinzip gewinnt China auch innerhalb des ZF-Entwicklungsnetzwerkes an Bedeutung. So kann ZF in seinem Entwicklungszentrum in Shanghai Kundenwünsche und lokale Marktanforderungen umfassend und passgenau berücksichtigen. Insgesamt ist China nach wie vor ein wichtiger Wachstumsmarkt für ZF. Im Geschäftsjahr 2012 hat der Konzern hier umgerechnet 2,1 Milliarden Euro und damit 22 Prozent mehr als im vorangegangenen Jahr erwirtschaftet. Einen Dämpfer oder gar einen Einbruch des chinesischen Marktes, wie von manchen Analysten prognostiziert, erwartet ZF-Chef Dr. Stefan Sommer nicht. „Wir glauben an ein anhaltendes Wachstum der chinesischen Wirtschaft. Nicht mit den hohen zweistelligen Raten der vergangenen Jahre, aber immer noch auf einem sehr gesunden Niveau von 7 bis 7,5 Prozent per anno“, sagte er im Gespräch mit „Automobil Industrie“.

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Investitionstempo in China hochhalten

Achten müsse man jedoch auf Marktverschiebungen. „Die Chinesen sind sehr technologieorientiert. In diesem Zusammenhang erwarte ich, dass die durchschnittliche Wertigkeit eines Autos steigen wird – speziell in den großen Ballungsgebieten Peking und Shanghai“, so Sommer. Dieser Trend zu wertigeren bzw. technologisch aufwendigeren Installationen im Fahrzeug spielt ZF aber in die Karten. „Wir werden das Investitionstempo in China hochhalten, dadurch unsere Marktposition stützen und in den kommenden Jahren weiteres Wachstum möglich machen“, bekräftigt Sommer.

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