Werkstoff
Mehr Effizienz durch amorphe Stähle im Antriebsstrang

Von Dipl.-Ing. (FH) Michael Richter 2 min Lesedauer

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Mit einem neuartigen Elektromotor auf Basis amorpher Stähle rückt eine bislang wenig beachtete Stellschraube in den Fokus. Sie könnte die Effizienz von elektrischen Antrieben spürbar steigern.

Der Einsatz amorpher Stähle im Stator ermöglicht eine deutliche Reduktion von Verlusten und steigert die Effizienz moderner Elektromotoren im Fahrzeugantrieb.(Bild:  Horse Powertrain)
Der Einsatz amorpher Stähle im Stator ermöglicht eine deutliche Reduktion von Verlusten und steigert die Effizienz moderner Elektromotoren im Fahrzeugantrieb.
(Bild: Horse Powertrain)

Während sich in den vergangenen Jahren vor allem Leistungselektronik und Halbleitertechnik weiterentwickelt haben, rückt nun die Materialbasis elektrischer Maschinen stärker in den Fokus. Ein aktuelles Beispiel liefert Horse Powertrain mit einem neuartigen Elektromotor, der gezielt für den Einsatz in Hybridantrieben ausgelegt ist und auf amorphen Stahl im Stator setzt.

Im Kern der Entwicklung steht die Verwendung eines amorphen Stahlwerkstoffs. Im Gegensatz zu konventionellen, kristallinen Elektroblechen weist dieser Werkstoff keine regelmäßige Gitterstruktur auf. Daraus resultieren besondere magnetische Eigenschaften wie eine hohe Permeabilität sowie deutlich reduzierte Ummagnetisierungsverluste.

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