Elektronik Analog Devices verdreifacht Waferfertigung in Europa

Von Sven Prawitz 1 min Lesedauer

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Der Elektronikkonzern Analog Devices investiert mehrere hundert Millionen Euro in eine neue Waferfabrik in Irland. Die Zahl der Beschäftigten in Europa soll so um knapp 20 Prozent steigen.

Der Entwicklungs- und Fertigungsstandort von Analog Devices in Limerick, Irland.(Bild:  Analog Devices)
Der Entwicklungs- und Fertigungsstandort von Analog Devices in Limerick, Irland.
(Bild: Analog Devices)

Analog Devices will 630 Millionen Euro in seine Europa-Zentrale in Irland investieren. Wie der Zulieferer mitteilt, errichtet er damit eine neue Forschungs-, Entwicklungs- und Fertigungsstätte mit einer Fläche von rund 4.200 m² im Raheen Business Park in Limerick. Sie dürfte die Waferfertigungskapazität von Analog Devices in Europa verdreifachen, heißt es weiter. Außerdem erwartet das Unternehmen, dass sich damit die Zahl der Arbeitsplätze um 600 Stellen erhöhen wird, auf dann 2.100 Beschäftigte. In Europa beschäftigt Analog Devices 3.700 Menschen.

Irland ist wichtiger Standort innerhalb der EU

Vor gut einem Jahr hatte Analog Devices angekündigt, 100 Millionen Euro in ein Entwicklungszentrum in Limerick zu investieren. Das auf Kooperationen ausgelegte „ADI Catalyst“ fokussiert auf softwaregestützte Systeme und KI-Innovationen. In Irland befindet sich das europäische Haupt-Forschungs- und Entwicklungszentrum des Elektronikkonzerns.

Das neue Investment ist als Teil einer Kooperation im Rahmen der EU-Initiative „Important Projects of Common European Interest on Microelectronics and Communication Technologies“ (IPCEI ME/CT) geplant. Der IPCEI-Antrag von Analog Devices – es handele sich dabei um den ersten Antrag Irlands, seit die IPCEI-Initiative ins Leben gerufen wurde – bedarf noch der endgültigen Zustimmung seitens der EU-Kommission und wird von der irischen Regierung über die „Industrial Development Agency“ Ireland (IDA) unterstützt.

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