Pressenhersteller
Standortschließung und Stellenabbau bei Schuler

Von Automobil Industrie 1 min Lesedauer

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Der Anlagenbauer Schuler wird den Standort Weingarten und die Produktion am Standort Gemmingen schließen. Deutschlandweit sollen knapp 500 Stellen wegfallen.

Die Krise in der Autoindustrie schlägt nun auch beim Pressenhersteller Schuler durch.(Foto:  Schuler)
Die Krise in der Autoindustrie schlägt nun auch beim Pressenhersteller Schuler durch.
(Foto: Schuler)

Die Geschäftsleitung von Schuler hat am vergangenen Freitag die Arbeitnehmervertreter über die Details der geplanten Umstrukturierung informiert. Demnach ist ein Abbau von bundesweit insgesamt 474 Stellen vorgesehen, der sich unterschiedlich auf die Standorte verteilt. Der Standort Weingarten soll geschlossen werden, wobei ein Teil der Arbeitsplätze an andere deutsche Standorte verlagert werden soll. Darüber hinaus sind die Schließung der Produktion sowie Kapazitätsanpassungen in den anderen Bereichen in Gemmingen vorgesehen.

Krise in der Autobranche

„Das wirtschaftliche Umfeld für unsere Kunden in der Automobilindustrie und damit auch für Maschinen- und Anlagenbauer wie uns hat sich in jüngster Zeit weiter verschlechtert“, erklärt Joachim Schönbeck, Vorstandsvorsitzender des Schuler-Mutterunternehmens Andritz. „Deshalb sehen wir uns darin bestätigt, nun diese Maßnahmen zu ergreifen. Dabei werden wir allerdings darauf achten, das Wachstum unseres Service-Geschäfts nicht zu gefährden. Unsere Kunden können sich also weiterhin darauf verlassen, die bestmögliche Unterstützung für den Betrieb ihrer Anlagen von uns zu erhalten.“

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