Digitalisierung Aston Martin berät mit neuem Virtual-Reality-Konfigurator

Von Dr. Martin Achter 2 min Lesedauer

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Edle Fahrzeuge realitätsnah digital konfigurieren und das mit verlässlicher Darstellungsqualität: Einen entsprechenden Service nutzt die Luxusmarke Aston Martin. Dabei kommt auch Videospiel-Technik zum Einsatz.

Kunden der Edelmarke Aston Martin können Fahrzeuge jetzt auch per Datenbrille konfigurieren.(Bild:  MHP Management- und IT-Beratung GmbH)
Kunden der Edelmarke Aston Martin können Fahrzeuge jetzt auch per Datenbrille konfigurieren.
(Bild: MHP Management- und IT-Beratung GmbH)

Kunden der Luxusmarke Aston Martin können künftig ihre Wunschfahrzeuge auch per Datenbrille in 3D konfigurieren – und sich dafür sogar in eine Formel-1-Umgebung versetzen lassen. Eine entsprechende Technik präsentierte der Hersteller zusammen mit MHP, wie das Beratungsunternehmen mitteilte. Anlass dafür war demnach ein tatsächlich stattfindendes Formel-1-Rennen in Silverstone (Großer Preis von Großbritannien).

Während das Rennen im Hintergrund lief, konnten Interessenten und Fans Fahrzeuge digital mit Datenbrille konfigurieren. Die originale Formel-1-Garage von Aston Martin diente dabei in digitalisierter Form als Hintergrund, vor dem die Kunden ein Wunschmodell spezifizierten.

Bedienbare Funktionen im VR-Cockpit

Bei der neuen „VR Experience“ handelt es sich den Angaben zufolge um einen 3D-Raum, in dem Interessierte realitätsnah ein Modell auswählen, gestalten und statisch testen können. So sei es beispielsweise auch möglich, in das selbst konfigurierte Fahrzeug virtuell einzusteigen, Cockpit-Funktionen zu betätigen und parallel das Interieur gemäß den eigenen Vorstellungen anzupassen.

Künftig soll die Technik auf exklusiven Events der Marke eingesetzt werden. Der Online-Konfigurator von MHP ist verfügbar für die Modelle DB12 Coupé und DB 12 Volante, DBX707, Vantage, DBS770 Ultimate Coupé, DBS770 Ultimate Volante sowie Valour. Er ist bereits seit 2021 im Einsatz, jetzt aber auch für die Virtual-Reality-Technik erschlossen und um die neue Modelledition DBX707 AMR24 erweitert.

Daten aus der Cloud in die Unreal Engine

Der 3D-Konfigurator baut auf einem Datenstream auf, das heißt: Die Datenverarbeitung erfolgt in der Cloud – damit können die Daten in Echtzeit bereitgestellt werden. Grundlage für die Datenverarbeitung wiederum ist die Elastic Content Platform (ECP) von MHP, bei der die Unreal Engine des Videospielentwicklers Epic Games zum Einsatz kommt. All das soll für eine flüssige Darstellung sorgen, selbst wenn viele Nutzer auf den digitalen Service zugreifen.

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Der Konfigurator sorge für ein personalisiertes Kundenerlebnis, erklärte MHP: „Nachweislich trägt die Lösung zu mehr Traffic und Umsatz bei.“ Interessenten probierten in der Regel mehr Konfigurationen aus und entschieden sich letztlich für mehr Optionen. Dadurch könne Aston Martin den Umsatz pro Fahrzeug steigern und Kunden individueller beraten.

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