Formel-1-Engagement Audi bestätigt Top-Personalien

Von Claus-Peter Köth 2 min Lesedauer

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CEO Gernot Döllner übernimmt auch das Entwicklungsressort, Vorgänger Oliver Hoffmann die Gesamtverantwortung für das Formel-1-Engagement. Andreas Seidl wird CEO des Audi F1 Teams.

Oliver Hoffmann übernimmt die Gesamtverantwortung für das Formel-1-Engagement von Audi. Audi CEO Gernot Döllner übernimmt zusätzlich die Leitung des Entwicklungsressorts.(Bild:  Audi AG)
Oliver Hoffmann übernimmt die Gesamtverantwortung für das Formel-1-Engagement von Audi. Audi CEO Gernot Döllner übernimmt zusätzlich die Leitung des Entwicklungsressorts.
(Bild: Audi AG)

Oliver Hoffmann, bei Audi bisher verantwortlich für den Geschäftsbereich der Technischen Entwicklung, übernimmt als Generalbevollmächtigter die Gesamtverantwortung innerhalb der Audi AG zur Umsetzung des Formel-1-Engagements. Die neugeschaffene Position verbindet laut Mitteilung künftig alle drei Säulen des Engagements: die Beteiligung am Schweizer Traditionsrennstall Sauber, die Entwicklung der Power Unit durch die Audi Formula Racing GmbH am Standort Neuburg sowie die strategische Steuerung und Aktivierung des Engagements. Ziel dieser Bündelung sei neben der erfolgreichen Umsetzung der Formel-1-Aktivitäten auch die Stärkung der Marke Audi im globalen Umfeld sowie die Sicherstellung eines intensiven Austausches zwischen Motorsport und Serie.

Vollständige Übernahme von Sauber

In diesem Zuge plant Audi die vollständige Übernahme der Sauber Holding AG. Eine entsprechende Vereinbarung wurde mit dem bisherigen Mehrheitsaktionär Islero Investments AG getroffen. Oliver Hoffmann wird den Vorsitz der jeweiligen Verwaltungsräte aller Sauber Gesellschaften zusätzlich zum Vorsitz der Gesellschafterversammlung der Audi Formula Racing GmbH übernehmen. Vor diesem Hintergrund, so heißt es in der Mitteilung, lege Oliver Hoffmann sein Amt als Vorstand der Audi AG nieder.

Die Leitung der Technischen Entwicklung übernimmt Audi CEO Gernot Döllner zusätzlich zu seinen bestehenden Aufgaben. Er soll die angestoßene Transformation der Technischen Entwicklung weiterführen. Hierzu zählten neben der Verkürzung der Entwicklungszeit vor allem der Fokus auf effizientere Strukturen und klare Verantwortlichkeiten. Dies sei notwendig, um die durch die „Audi Agenda“ vorgegebenen Priorisierung der Produkte und Technologien Rechnung zu tragen.

Andreas Seidl wird CEO Audi F1 Team

Darüber hinaus besetzt Audi mit Blick auf die FIA-Formel-1-Meisterschaft 2026 eine weitere wichtige Position. Andreas Seidl wird künftig als CEO Audi F1 Team die Verantwortung für die Umsetzung des Formel-1-Projekts sowie die Leitung des Audi F1 Teams übernehmen und dessen Gesicht sein.

Andreas Seidl (Bild:  Audi AG)
Andreas Seidl
(Bild: Audi AG)

Der gebürtige Passauer Seidl begann seine Motorsportlaufbahn im Formel-1-Projekt von BMW, in dessen Verlauf er auch als Leiter Renneinsatz bei Sauber tätig war. Als Teamchef feierte Seidl mit Porsche zwischen 2015 und 2017 mehrere Weltmeisterschaften und drei Gesamtsiege bei den 24 Stunden von Le Mans. Von 2019 bis 2022 war Seidl Teamchef des McLaren-Formel-1-Teams, bevor er seit Beginn 2023 den CEO-Posten der Sauber Gruppe übernahm.

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