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Motorsport-Engineering

Audi R8 LMS: Die neue GT3-Geheimwaffe

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Lange Wartungsintervalle

Wie schon beim Vorgänger vertraut die Kundensportabteilung auf den V10-Motor mit 5,2 Liter Hubraum und 430 kW (585 PS) aus dem Serienfahrzeug, wie es im GT3-Reglement vorgeschrieben ist. Der Revisionsintervall beträgt von 20.000 Kilometer und setzt sich vom Wettbewerb deutlich positiv ab. Neu sind dagegen Rennsport-Querlenker, ein leichteres Sechsgang-Getriebe mit Wippenschaltung, der bisherige Radsatz für eine variable Gesamtübersetzung („drop gear“) entfällt. Ein Bosch MS 6.4, Traktionskontrolle und die Software für die elektrohydraulische Schaltung wurden ebenfalls neu entwickelt. Neu ist auch eine Powerbox. Sie soll den traditionellen Sicherungskasten ersetzen und individuelle Lasten und Szenarien definieren helfen.

Audi R8 LMS GT3 2015

Fokus auf Aerodynamik

Im Gegensatz zum aktuellen R8 LMS ultra hat man beim Nachfolger erstmals einen voll verkleideten Unterboden und einen konzeptionell integrierten hinteren Diffusor eingesetzt. Damit ist ein kleinerer Heckflügel möglich, der weniger Luftwiderstand produziert und dennoch Abtrieb erzeugt. Die nach hinten geöffneten Radhäuser der Vorderräder besitzen einen größeren Querschnitt und sollen zur Verbesserung des Luftflusses beitragen. Um höheren Aussentemperaturen vorzubeugen wurde der Luftdurchsatz und die Kühlfläche des Wasserkühlers im Vorderwagen um zehn Prozent vergrössert. Um die Innenraumtemperaturen zu senken, hat Audi zudem die Frischluftzirkulation im Cockpit verbessert. Bei einem Tempo von 200 Stundenkilometer soll der Luftdurchsatz nun 250 Liter pro Sekunde betragen.

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