Zulieferer Conti-CTO: „Für uns ist Technologieführerschaft entscheidend“

Von Claus-Peter Köth 6 min Lesedauer

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Mit welchen Stärken will Aumovio künftig punkten? Welche Projekte haben höchste Priorität? Wo will das Spin-off in drei Jahren stehen? Ein Gespräch mit Nino Romano, CTO Continental Automotive.

Nino Romano, CTO Continental Automotive: „Wir müssen dahin gehen, wo unsere Kunden sind und wo die Nachfrage hoch ist.“(Bild:  Continental/Ole Spata)
Nino Romano, CTO Continental Automotive: „Wir müssen dahin gehen, wo unsere Kunden sind und wo die Nachfrage hoch ist.“
(Bild: Continental/Ole Spata)

Herr Romano, seit 1. Februar zeichnen Sie als Continental Automotive-CTO verantwortlich, welche Themen haben Sie seither – vom Börsengang mal abgesehen – besonders beschäftigt?

Nino Romano: Eine meiner Kernaufgaben ist neben der CTO-Rolle die Zusammenführung der Bereiche Technologie und Operations. Wir streben mit diesem Schritt die komplette Kontrolle über den gesamten Lebenszyklus unserer Produkte an. Das zweite große Thema ist die Weiterentwicklung von Künstlicher Intelligenz, die für uns ein riesiges Potenzial in der Innovation, Entwicklung und Produktion birgt. Sie ist auch deshalb ein Fokusthema für uns, weil sie hilft, die Entwicklungsprozesse zu entschlacken. Beispielsweise ist es uns gelungen, den Aufwand im Anforderungsmanagement mittels KI um bis zu 80 Prozent zu reduzieren. Mein drittes großes Thema war die Optimierung der globalen Aufstellung, gemäß unserer Strategie: In der Region für die Region. Unsere globale Präsenz mit weltweit über 50 Entwicklungsstandorten wird auch eine Stärke der künftigen Aumovio sein. Die Power und Innovationskraft, die überall da ist, gilt es weiter zu kultivieren und zu fördern.