Produktion Standorte schließen in Europa – Fokus auf E-Mobilität

Von A. Timmer, Ch. Grimmelt, A. van Woudenberg, A. Maihöfner, S. Schneeberger* 3 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Die Fahrzeugproduktion wird bis 2030 wachsen, sagen Prognosen. Zulieferer reagieren schon jetzt – und verlagern ihre Werke ganz oder teilweise.

Blick in die Fertigung des BMW i5 im chinesischen Dadong. Deutsche Zulieferer siedeln sich häufig im Umfeld der Fahrzeugproduktion an.(Bild:  BMW)
Blick in die Fertigung des BMW i5 im chinesischen Dadong. Deutsche Zulieferer siedeln sich häufig im Umfeld der Fahrzeugproduktion an.
(Bild: BMW)

Im Jahr 2023 betrug der Anteil Deutschlands an der globalen Fahrzeugproduktion rund 4,8 Prozent und es wird erwartet, dass dieser Anteil bis 2030 auf 5,4 Prozent ansteigen wird. Aber auch in China und den USA geht man von einem Wachstum der Produktion bis 2030 aus. Für die Zulieferer stellt sich daher die Frage, wie sie am Wachstum partizipieren können und ob sie dafür ihre Fokustechnologien und die geografische Lage ihrer Produktionsstandorte anpassen müssen.

Wachstum in China, den USA und Mexiko

Betrachtet man die prognostizierten Standortentwicklungen der weltweiten Top-20-Automobilzulieferer, ergibt sich auf den ersten Blick ein positiver Trend: Zwischen Januar 2022 und Februar 2023 wurden von ihnen deutlich mehr Erweiterungen und Neueröffnungen als Schließungen und Veräußerungen von Standorten angekündigt.