Zulieferer Autoneum eröffnet drittes Werk in Indien

Von Claus-Peter Köth 1 min Lesedauer

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Der Schweizer Zulieferer Autoneum feierte in Indien die Eröffnung seines dritten Werks. Zum Jahresende soll in Asien ein weiteres Werk an den Start gehen.

Auch Autoneum-CEO Eelco Spoelder (2. v. l.) war zur Eröffnung des neuen Werks nach Indien gereist. (Bild:  Autoneum)
Auch Autoneum-CEO Eelco Spoelder (2. v. l.) war zur Eröffnung des neuen Werks nach Indien gereist.
(Bild: Autoneum)

In Anwesenheit von CEO Eelco Spoelder eröffnete Autoneum Ende August seine neue Produktionsstätte in Pune im Westen Indiens. Es ist das dritte Werk des Zulieferers im Land. Es soll laut Mitteilung zum künftigen profitablen Wachstum beitragen; der Schwerpunkt liege auf den asiatischen Wachstumsmärkten. Die Serienproduktion von Teppichsystemen, Innenverkleidungen, Radhausverkleidungen, E-Motorkapselungen und anderen Lärmschutzkomponenten für lokale und internationale Fahrzeughersteller habe bereits begonnen.

Das Werk in Pune im westindischen Bundesstaat Maharashtra befindet sich vollständig im Besitz von Autoneum und ergänzt die bestehende Produktionsstätte in Behror bei New Dehli im Norden und das Joint-Venture-Werk in Chennai im Süden des Landes. Das Gebäude erstreckt sich über eine Fläche von 7.500 Quadratmetern.

Das Werk soll lokale und internationale OEMs mit geräuschreduzierenden Leichtbaukomponenten für das Interieur und Exterieur von Fahrzeugen aller Antriebsarten beliefern – auch sogenannte Hybrid-Acoustics PET-Filze für die Verkapselung von E-Motoren können dort hergestellt werden. Diese Komponenten bestehen laut Mitteilung vollständig aus PET, das zu einem Großteil aus rezyklierten Fasern gewonnen wird, und erfüllen so die Kundenanforderungen nach umweltfreundlichen Mobilitätslösungen.

Werk in China startet Ende 2024

Wie angekündigt, ist Pune eines von zwei Werken, die Autoneum dieses Jahr in den asiatischen Wachstumsmärkten China und Indien eröffnet. Das neue Joint-Venture-Werk in Changchun in der nordchinesischen Provinz Jilin soll ab Ende 2024 die Produktion von Stirnwandisolationen und Dämmungen für den Innenraum von Fahrzeugen sowie anderen NVH-Komponenten (Noise, Vibration, Harshness) für europäische, japanische und chinesische Automobilhersteller hochfahren.

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