Bremsprobleme
BMW erteilt Conti vorerst keine Aufträge mehr

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

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Einem Pressebericht zufolge hat BMW den Zulieferer Continental aufgrund eines Rückrufs bei Bremssystemen derzeit von allen neuen Aufträgen ausgeschlossen.

Das MK-C2-Bremssystem von Continental wird vollautomatisch gefertigt.(Bild:  Continental)
Das MK-C2-Bremssystem von Continental wird vollautomatisch gefertigt.
(Bild: Continental)

Der Autobauer BMW hat den Autozulieferer Continental wegen eines Rückrufs bei Bremssystemen von allen neuen Aufträgen ausgeschlossen, berichtete das „Manager Magazin“ am Donnerstag (21. März). Conti-Spartenchef Philipp von Hirschheydt habe das in einer internen Managementkonferenz laut Teilnehmern bestätigt. Er soll dabei auch signalisiert haben, dass der Zulieferer das Problem in den Griff bekommen werde. Conti und BMW wollten die Informationen nicht kommentieren.

Hintergrund des Problems ist ein Rückruf von BMW wegen einer Bremse von Conti. Das System MK-C2 sei teils von einer möglichen Fehlfunktion eines elektronischen Bauteils betroffen, räumte Conti ein. Im Februar hatte BMW deswegen in den USA den Rückruf von bis zu 80.000 Autos in die Wege geleitet. Seitdem ist auch bekannt, dass es sich um eine Bremse des deutschen Zulieferers handelt. Laut „Manager Magazin“ könnte es bei BMW weltweit um bis zu rund 370.000 Autos gehen. Aktuell baut nur der bayerische Autobauer die Bremse in Fahrzeuge ein.

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