Zulieferer
Brose steigt in Raumfahrtsektor ein

Von Sven Prawitz 1 min Lesedauer

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Der Autozulieferer weitet sein Geschäft auf die Satellitentechnik aus. Brose hat dafür Partnerschaften mit zwei Fraunhofer-Instituten und einem Berliner Raumfahrt-Unternehmen geschlossen.

Kleinsatelliten werden künftig in großen Stückzahlen produziert. Der Automobilzulieferer Brose steigt deshalb in das Geschäftsfeld ein.(Bild:  Fraunhofer EMI)
Kleinsatelliten werden künftig in großen Stückzahlen produziert. Der Automobilzulieferer Brose steigt deshalb in das Geschäftsfeld ein.
(Bild: Fraunhofer EMI)

Gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für Kurzzeitdynamik (Ernst-Mach-Institut, kurz EMI) in Freiburg, dem Fraunhofer-Institut für Silicatforschung (ISC) in Würzburg und dem Berlin Space Consortium will Brose Kleinsatelliten in Gewichtsklassen zwischen 50 und 500 Kilogramm entwickeln. Das Berlin Space Consortium stellt elektrische Hall-Effekt-Antriebe her, die Kleinsatelliten besonders effizient und langlebig im All bewegen sollen.

Von den Kooperationen soll vor allem der Brose-Standort in Würzburg profitieren. Dort soll die Serienfertigung der Komponenten und Antriebssysteme erfolgen. Der Einstieg in die Raumfahrt markiert eine dramatische Wende für den Würzburger Standort. Noch im Februar 2025 hatte Brose die Schließung des Werks mit rund 1.400 Beschäftigten angekündigt. Monatelang stand das Damoklesschwert über der Belegschaft. Der Zulieferer nannte anhaltende Defizite als Gründe.

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