Automobilzulieferer Brose stellt Antrieb für elektrischen Bremskraftverstärker vor
Der Markt für Elektromotoren in der Bremse war für Brose nicht mehr attraktiv. Doch die Elektrifizierung des Antriebsstrangs und steigende Sicherheitsanforderungen eröffnen neue Chancen. Deshalb kommt der Zulieferer nun mit einer Neuentwicklung auf den Markt.
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Wenn ein Produkt zur Allerweltsware wird – in der Branche spricht man von Commodity – lässt sich damit kaum noch Geld verdienen. Das hat der Automobilzulieferer Brose mit seinen Elektromotoren für Antiblockiersysteme in den vergangenen Jahren erlebt. Um die Jahrtausendwende wurde ein Großteil der Neuwagen in Deutschland mit dem System, dessen Name ABS von Bosch geprägt wurde, ausgestattet. Im Jahr 2004 kam dann die Selbstverpflichtung der europäischen Automobilindustrie, ABS serienmäßig in allen Pkws einzusetzen.
Ideale Bedingungen für ein gutes Geschäft. Doch mit einem breiten Einsatz einer Technik steigt auch der Kostendruck, vor allem auf die Zulieferer. Das hat man auch bei Brose zu spüren bekommen. Als Reaktion wurden unter anderem die Fertigungslinien von Deutschland nach Tschechien verlagert. Und zu guter Letzt hat man sich entschieden, die ABS-Motoren nicht mehr aktiv anzubieten.
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