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Supersportwagen

Bugatti verkauft letzten Veyron

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Umfangreicher Leichtbau

Die Fahrgastzelle des Veyron besteht aus extrem fester und sehr leichter Kohlefaser. Sie ist wie bei einem Formel-1-Rennwagen als Monocoque ausgeführt und wiegt etwa 110 Kilogramm. Im hinteren Bereich dieses Monocoques ist ein Hohlraum umbaut, der den 100 Liter großen Treibstofftank aufnimmt. Vervollständigt wird diese zentrale Fahrzeugstruktur durch eine front- und rückseitig fixierte, hochkomplexe Rahmenstruktur. Die Torsionssteifigkeit von Achse zu Achse beträgt laut Hersteller zirka 45.000 Newtonmeter pro Grad. Das entspricht einem nahezu doppelt so hohen Wert, wie er bei modernen Seriensportwagen üblich ist und bewirkt ein außerordentlich präzises Fahrverhalten in Kurven und sehr gute Stabilität beim Bremsen und Beschleunigen.

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Das 16-Zylinder-Herz

Das Herz und die Seele des Veyron ist der 8-Liter-W16-Motor, der mit den vier Turboladern anfangs 1.001 PS und in den späteren Modellen 1.200 PS leistet. Der 16-Zylinder-Mittelmotor ist mit 710 Millimeter Länge nicht größer als ein konventionelles V12-Aggregat und wiegt nur 490 Kilogramm. Der Motor eignet sich laut Bugatti uneingeschränkt für den Betrieb unter Dauervolllast. Seine kompakten Maße verdankt er der Anordnung seiner Zylinderbänke in W-Konfiguration. Zwei VR8-Blöcke mit jeweils 15 Grad Bankwinkel sind in einem Kurbelgehäuse zu einem Motor gefügt. Beide Achtzylinder stehen in einem Winkel von 90 Grad zueinander und werden von insgesamt vier Abgasturboladern beatmet.

Die Historie

Den ersten Veyron 16.4 präsentierte Bugatti im Jahr 2005. Im Jahr 2008 folgte die offene Version Veyron 16.4 Grand Sport mit ebenfalls 1.001 PS, 2010 kam der auf 1.200 PS leistungsgesteigerte Veyron 16.4 Super Sport auf den Markt, dem 2012 die Roadster-Variante Veyron 16.4 Grand Sport Vitesse an die Seite gestellt wurde.

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