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Standort-Poker bei BYD: Türkei statt Ungarn?
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BYD soll seine Europa-Strategie überdenken: Weniger Ungarn, mehr Türkei. Dort locken niedrigere Standortkosten. Während Budapest empört dementiert, jubelt Istanbul.
Will BYD seine Pläne in Ungarn bremsen, stattdessen mehr E-Autos in der Türkei bauen? Ein exklusiver Bericht der Nachrichtenagentur Reuters vom 22. Juli hat wütende Dementis in Budapest und Jubel in Istanbul ausgelöst. BYD sagt dazu nur, seine Pläne in Europa schritten „planmäßig“ voran, schreibt die chinesische Zeitung Global Times.
Die Kontroverse um die Reuters-Meldung und die Strategie des größten chinesischen E-Autobauers zeigt, wie der Ausbau der E-Mobilität in Europa sowohl vom Markt als auch von der Zollpolitik Brüssels gelenkt wird. Für Autobauer wird die Politik immer mehr zum Risikofaktor, während sie Milliarden in ihre Elektrifizierung investieren.
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