BYD-Europachefin „Die Kunden sollen uns als europäischen Hersteller wahrnehmen“

Von Andreas Wehner 7 min Lesedauer

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Mehr auf die Märkte hören, mehr lokalisieren: Mit diesem Rezept will BYD-Europachefin Stella Li das Ruder herumreißen. Auch Plug-in-Hybride spielen eine wichtige Rolle – und der Elektro-Kleinwagen Dolphin Surf.

Der Dolphin Surf soll BYD helfen, die europäischen Verkäufe anzukurbeln.(Bild:  Wehner - VCG)
Der Dolphin Surf soll BYD helfen, die europäischen Verkäufe anzukurbeln.
(Bild: Wehner - VCG)

Der große Preishammer blieb aus. Als BYD am Mittwoch (21. Mai) bekannt gab, was der knapp vier Meter lange Elektro-Kleinwagen Dolphin Surf künftig in Europa kosten soll, sorgte das für zumindest in Deutschland ein bisschen Ernüchterung. Zwar unterschreitet der Dolphin Surf hierzulande tatsächlich die psychologisch wichtige 20.000-Euro-Schwelle. Der Preis von 19.990 für das Basismodell gilt jedoch nur im Rahmen einer Aktion bei Bestellung bis Ende Juni 2025. Regulär kostet das Auto laut Liste danach mindestens 23.000 Euro.

Das ist fraglos immer noch ein guter Preis, der aber auf anderen europäischen Märkten deutlich unterboten wird. So kostet der Dolphin Surf in Italien zum Einstieg lediglich 18.990 Euro. Der Hersteller begründet das mit dem dortigen stärkeren Wettbewerb im Kleinwagensegment. Und am Ende wird maßgeblich sein, wie die Leasingraten für den Dolphin Surf aussehen. Die sind für Deutschland noch nicht bekannt.