Thermomanagement Corvette ZR1 mit gelochten Lüftungsgittern

Ein Gastbeitrag von Rolf Lindenberg 2 min Lesedauer

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Der US-Autobauer Chevrolet katapultiert die Corvette in neue Dimensionen. Mit 1.064 PS wird die ZR1 zum stärksten Serien-Modell der Markengeschichte – mit ausgeklügelter Technik made in Germany.

Das neue Chevrolet Corvette ZR1 Coupé.  (Bild:  Chevrolet)
Das neue Chevrolet Corvette ZR1 Coupé.
(Bild: Chevrolet)

Im Jahr 2025 bringt Chevrolet die schnellste und leistungsstärkste Corvette aller Zeiten auf den Markt. Das Modell ZR1 verfügt über einen V8-Motor, der 1.064 PS leistet. Damit ein solch leistungsstarker Motor sein volles Potenzial entfalten kann, braucht es neben einer guten Aerodynamik ein gutes Thermomanagement. Unter anderem hat der Zulieferer Graepel spezielle Lüftungsgitter für den Sportwagen entworfen.

Präzision im Design und aerodynamische Effizienz

Chevrolet bezeichnet den Motor in einer Pressemeldung als das Ergebnis technischer Meisterleistungen und zählt dazu das vollständig neue Ansaugsystem sowie die speziellen Auslass- und Einlasskanäle. Graepel arbeitete hierbei eng mit Chevrolet zusammen, um eine optimale Luftzirkulation zur effektiven Kühlung des Hochleistungsmotors sicherzustellen. So ist die Corvette ZR1 mit einer völlig neuen Motorhaube ausgestattet, die mit einem präzise gefertigten Lüftungsgitter aus Blech versehen ist. Die Toleranzen dieses Gitters sind so fein wie ein menschliches Haar. Außerdem steuert Graepel die seitlichen Entlüftungen am Heck sowie fünf Stoßstangengitter und Auspuffblenden bei, die vom Modell Corvette Z06 übernommen wurden.

Die Motorhaube mit dem integrierten Luftauslass trägt entscheidend zur Karosserie der Corvette ZR1 bei. Vor allem verbessert sie jedoch die Kühlung und den Anpressdruck an der Vorderachse. Der neue Ladeluftkühler mit Strömungshaube und Spoiler kühlt die turbogeladene Luft. Frischluft tritt durch den Frontgrill ein, strömt durch den Ladeluftkühler-Wärmetauscher und tritt durch die Öffnung in der Motorhaube wieder aus, um die Ladelufttemperatur zu senken und einen Luftstrom abzuleiten. Der Frontsplitter, kombiniert mit einem Spoiler und einem glatten Unterboden, erzeugt einen Sog unter dem Fahrzeug, der den Anpressdruck maximiert und den Luftwiderstand reduziert.

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Integration von Form und Funktion

Zusätzlich sind auf der Oberseite der Heckklappe des Coupés einzigartige Lufteinlässe aus Kohlefaser integriert. Diese saugen Frischluft an, um die Ansauglufttemperatur des Turbokompressors zu senken. Diese Designentscheidungen, zusammen mit dem Ort der gelochten Lüftungsbleche, optimieren das aerodynamische Profil des Fahrzeugs und machen es zu einer Rennmaschine.

Während jede Lüftungsöffnung also einem spezifischen funktionalen Zweck dient, tragen sie gleichzeitig zum markanten Design des Fahrzeugs bei. Die Motorhaube mit dem integrierten Lüftungsgitter ist ein auffälliges Designelement, das sich nahtlos in die Ästhetik der Corvette ZR1 einfügt und gleichzeitig für herausragende Leistung sorgt. Michael Hugenberg, Leiter des Projektmanagements bei Graepel North America, hält das Design der Lüftungsgitter für eine perfekte Mischung aus Ästhetik, Kühlfunktion und Präzisionstechnik. „Wir sind sehr stolz darauf, Teil dieser amerikanischen Supersportwagen-Ikone zu sein!“

Die Lüftungsgitter des Traditionsunternehmens mit Sitz im Oldenburgischen Münsterland bieten durch ihre bionische Wabenstruktur einen großen freien Querschnitt und gleichzeitig ein Höchstmaß an struktureller Festigkeit. Das daraus resultierende Leichtgewicht bringt entscheidende Vorteile für die Automobilindustrie, ist man bei Graepel überzeugt. Das Unternehmen, das seit über 130 Jahren Zulieferer für Fahrzeuge aller Art ist, agiert mit Standorten in Deutschland, den USA, Indien und Ungarn.

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