Strafzölle China lobt Källenius für Kritik an der EU

Von Henrik Bork 3 min Lesedauer

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China reagiert wohlwollend auf die Kritik von Mercedes an der EU. Diese will Strafzölle auf den Import chinesischer Autos einführen, um eine „Flut“ zu verhindern.

Die Exporte chinesischer E-Autos nach Europa sind seit dem Beginn der EU-Untersuchung um weitere 14 Prozent gestiegen. In absoluten Zahlen sind sie aber noch überschaubar.(Bild:  MG Motor/Zhang Yuanyuan)
Die Exporte chinesischer E-Autos nach Europa sind seit dem Beginn der EU-Untersuchung um weitere 14 Prozent gestiegen. In absoluten Zahlen sind sie aber noch überschaubar.
(Bild: MG Motor/Zhang Yuanyuan)

Die Agentur Xinhua hat Ola Källenius als „Fürsprecher für einen offenen Markt“ gelobt. Chinas staatliche Nachrichtenagentur zitierte die Äußerungen des Mercedes-Chefs in der Financial Times. „Protektionismus geht in die falsche Richtung“, hatte Källenius mit Bezug auf die Antisubventions-Untersuchung der EU-Kommission gegen chinesische E-Autohersteller gesagt.

Es ist nicht erstaunlich, dass die Kritik von Källenius an dem Vorgehen Brüssels in China wohlwollend aufgenommen wird. Auch Chinas Handelsminister Wang Wentao hatte sich im vergangenen Monat sehr kritisch über die Untersuchung geäußert. Sie habe keine faktische Basis, hatte Wang gesagt.