Rohstoffe
Europas Achillesferse: Seltene Erden heute, Batterierohstoffe morgen

Von Ipek Muftuler und Claus-Peter Köth 3 min Lesedauer

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China kontrolliert 91 Prozent der Verarbeitung seltener Erden. Ebenso fest in chinesischer Hand ist die Batterie-Wertschöpfungskette – ein weiterer effektiver geopolitischer Hebel.

Ohne eigene Kompetenz bleibt Europa von China abhängig – heute bei seltene Erden, morgen bei Batterierohstoffen.(Bild:  KI-generiert)
Ohne eigene Kompetenz bleibt Europa von China abhängig – heute bei seltene Erden, morgen bei Batterierohstoffen.
(Bild: KI-generiert)

Daten, so hieß es noch vor Kurzem, wären das neu Rohöl und damit der Stoff, der die Industrie weltweit am Laufen hält. Aber das ist nur die halbe Wahrheit. Denn tatsächlich ist seit einigen Monaten klar, dass die Automobilhersteller und Zulieferer ohne Zugang zu seltenen Erden ihre Produktion nicht aufrechterhalten können – Daten hin oder her.

Den Zugang kontrolliert, nahezu als Monopolist, China. Die Exportkontrollen der vergangenen Monate haben bereits bei einzelnen Unternehmen zum Wegfall ganzer Schichten oder gar zum Stopp der Produktion geführt. Nun setzt China die Exportkontrollen für die EU aus, wie EU-Handelskommissar Maroš Šefčovič vor Kurzem bestätigte. Aber wie lange wird China daran festhalten? Ist die aktuelle Aussetzung mehr als eine Verschnaufpause für die europäische Industrie?

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