gesponsertZulieferer InfiMotion drängt mit hochintegrierter Antriebstechnik nach Europa

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Chinesischer E-Drive-Spezialist setzt auf Leichtbau und Systemintegration für den europäischen Markt.

Dr. Håkan Sandquist (rechts), Director Strategy and CEO Office bei InfiMotion, mit »Automobil Industrie«-Redakteur Sven Prawitz auf der IAA Mobility 2025.(Bild:  Vogel Communications Group/Stefan Hafen)
Dr. Håkan Sandquist (rechts), Director Strategy and CEO Office bei InfiMotion, mit »Automobil Industrie«-Redakteur Sven Prawitz auf der IAA Mobility 2025.
(Bild: Vogel Communications Group/Stefan Hafen)

Der chinesische Zulieferer für elektrische Antriebssysteme hat in weniger als vier Jahren eine Million E-Motoren produziert und rangiert bei Startergeneratoren auf Platz drei im chinesischen Markt. Nun möchte InfiMotion seine europäische Kundenbasis ausbauen.

Das Kernprodukt für Europa: ein Dual-Motor-Antriebsstrang mit Magnesium-Aluminium-Gehäuse. „Die Legierung reduziert das Gehäusegewicht um 30 Prozent, was über zehn Prozent Gewichtsersparnis der kompletten Antriebseinheit bedeutet“, erklärt Dr. Håkan Sandquist, Director Strategy and CEO Office bei InfiMotion. Das neue Material erforderte jedoch eine komplette Neuentwicklung. „Wir mussten galvanische Korrosion durch spezielle Oberflächenbeschichtungen verhindern und die Gehäuse wegen der mechanischen Eigenschaften zweckdesignen.“

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Das Ergebnis überzeugt: Millimeterpräzises Torque-Vectoring ermöglicht einen Wendekreis unter fünf Metern. „Das verbessert die Manövrierfähigkeit erheblich – besonders in europäischen Innenstädten“, betont Sandquist. Spektakulär ist der „Crab-Walking-Modus“: Das Fahrzeug bewegt sich seitwärts und erleichtert das Einparken.

Von drei-in-eins zu zwölf-in-eins

InfiMotions Integrationsstrategie reicht weit. Vom etablierten Drei-in-eins-System entwickelte das Unternehmen die weltweit erste Elf-in-eins-Lösung. Theoretisch sei sogar 18-in-eins möglich, so Sandquist: „Wichtig ist die enge OEM-Zusammenarbeit. Integration ist nur sinnvoll, wenn sie dem Kunden nutzt.“ Die Vorteile: zehn Prozent weniger Gewicht, zehn Prozent weniger Bauraum, 20 Prozent geringere Kosten. Dieses 12-in-1-EDU-Produkt wurde bereits im Geely Galaxy EX5, einem weltweit beliebten SUV, eingesetzt.

Europaoffensive mit System

InfiMotion verfolgt eine klare Strategie. „Es gibt viele potenzielle Kunden auf dem europäischen Markt.“ Das Unternehmen kombiniert chinesische Stärken – Geschwindigkeit und Kosteneffizienz – mit europäischen Standards. Bereits über 25 Fahrzeugmodelle nutzen InfiMotion-Technik.

Die Produktpalette umfasst sowohl 400-V- als auch 800-V-Plattformen für reine Elektro- und Hybridantriebe. „Hybride sind essenziell für Europas Übergang zur Elektrifizierung“, betont Sandquist. InfiMotion hat eigenständig mehrere Hybridsysteme entwickelt und hergestellt, darunter Generatoren, Antriebsmotoren und Doppelmotorsteuerungen, die bereits auf den globalen Märkten zum Einsatz kommen. Diese Lösungen eignen sich besonders für den europäischen Markt.

Know-how-Vorsprung als Trumpf

InfiMotion verwendet für Zukunftstechniken verschiedene Wege. „Am spannendsten sind embedded Power Modules – die Integration von SiC-Leistungsmodulen direkt auf die Platine“, erklärt Sandquist. Auch dreistufige Inverter und KI-Tools für vorausschauende Wartung stehen auf der Agenda. Das Unternehmen investiert massiv in F&E und unterhält Entwicklungszentren in China und Schweden. Mit über 240.000 installierten Motoren im ersten Halbjahr 2025 – ein Plus von über 200 Prozent – wächst InfiMotion rasant. Europa wird zum nächsten Wachstumsmarkt.

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