Batteriezellen Comau eröffnet Trockenraum-Labor für Zellfertigung

Von Thomas Günnel 1 min Lesedauer

Das Automatisierungsunternehmen Comau hat an seinem italienischen Firmensitz ein Trockenraum-Labor errichtet. Hier entwickeln die Beschäftigten Prozesse zur Zellfertigung.

Comau hat am Firmensitz eine Trockenraumanlage errichtet und entwickelt hier Prozesse zur Zellfertigung.(Bild:)
Comau hat am Firmensitz eine Trockenraumanlage errichtet und entwickelt hier Prozesse zur Zellfertigung.
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Comau hat am Hauptsitz im italienischen Grugliasco ein Trockenraum-Labor errichtet. Das Automatisierungsunternehmen will hier Anlagen zur Zellfertigung weiterentwickeln und testen – vor allem Anlagen zur Elektrodenherstellung, Zellmontage und Zellformierung; auch für Festkörperbatterien. Außerdem prüft das Unternehmen in dem Labor neue Maschinen für Lithium-Ionen- und Lithium-Metall-Zellen.

In den Trockenraum hat das Unternehmen nach Angaben einer Sprecherin knapp eine Million Euro investiert. Der Raum ist ausgestattet mit drei Proto-Testplätzen, davon zwei mit einem Taupunkt von -40 °C und einen mit -50 °C. Kunden, Universitäten und Verbände können den Trockenraum nutzen. Hauptanwender in dem rund 500 Quadratmeter großen Labor dürfte aber das Team des Global Competence Centers von Comau sein. In dem Team arbeiten derzeit mehr als 40 Ingenieurinnen und Ingenieure.

Zellassemblierung optimieren

Der Testplatz mit einem Taupunkt von -50 °C ermöglicht laut Comau die Arbeit mit feuchtigkeitsempfindlichen Materialien wie Lithiummetall und Elektrolyten. Das Unternehmen will mit dem neuen Labor zudem laufende Entwicklungen im Zellassemblierungsprozess optimieren. Dazu zählen das Anritzen mittels Laser- und mechanisch; und Stapeltechnologien. Das Labor hat Comau selbst entwickelt, gebaut und ausgerüstet.

Der Aufbau des Trockenraum-Labors im Zeitraffer

Comau betreibt in einem Entwicklungsnetzwerk sieben dedizierte Innovations- und Kompetenzzentren. Sie sind verteilt in Italien, Frankreich, China, Indien und den Vereinigten Staaten von Amerika.

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