Alternative Antriebe Continental eröffnet Produktion für Wasserstoffschläuche

Von Thomas Günnel 1 min Lesedauer

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Vor rund einem Jahr verkündete Continental eine neue Struktur für sein Schlauchgeschäft. Jetzt hat der Zulieferer eine neue Fertigungslinie für Wasserstoff-Industrieschläuche in Betrieb genommen.

Continental hat in Korbach eine Produktionslinie für Hochdruck-Wasserstoffschläuche in Betrieb genommen.(Bild:  Continental)
Continental hat in Korbach eine Produktionslinie für Hochdruck-Wasserstoffschläuche in Betrieb genommen.
(Bild: Continental)

Continental hat eine neue Produktionslinie für Wasserstoffschläuche am Standort in Korbach in Betrieb genommen. Hier entstehen Wasserstoff-Bunkerschläuche und Hochdruck-Wasserstoffschläuche. Eingesetzt werden die Schläuche zum Beispiel beim Betanken von Pkw, Lkw, Schiffen und Flugzeugen. Rund drei Millionen Euro hat Continental nach Unternehmensangaben investiert.

Neu entwickelter Hybridschlauch

Hochdruck-Betankungsschläuche für Wasserstoff müssen unter anderem Belastungen bis zu 700 bar standhalten. Der Hybridschlauch aus Korbach ist eine Neuentwicklung. Er besteht aus Thermoplasten, die für Wasserstoffdichtheit sorgen, Stahl für Druckbeständigkeit und Gummi für Flexibilität und Haltbarkeit. Wenn möglich, nutzten die Entwicklerinnen und Entwickler nachhaltige Materialien. 
Der innere Schlauch ist frei von halogenhaltigen Kunststoffen und die Metallverstärkung ist laut Conti vollständig recycelbar. Langfristig sollen noch mehr alternative Materialien und Recylingansätze in die Produkte einfließen. In den kommenden drei Jahren will Conti am Standort außerdem die Testeinrichtungen erweitern, unter anderem um neue Prüfstände für höhere Drücke.

Über Continental in Korbach

In Korbach beschäftigt Continental mehr als 3.300 Menschen Neben Schläuchen für Contitech produziert das Werk Reifen für Pkw, Motorräder und Fahrräder. Im Jahr 2022 investierte Conti mehr als 4,5 Millionen Euro in eine neue Anlage zur Produktion von Industrieschläuchen am Standort.
Vor rund einem Jahr hatte Contitech mitgeteilt, mehr als 600 Jobs im Schlauchgeschäft zu streichen. Betroffen waren die Standorte Northeim, Waltershausen, Hannoversch Münden, Oedelsheim und Korbach.

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