Zulieferer Contitech baut über 600 Stellen ab

Von Thomas Günnel 1 min Lesedauer

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Die Continental-Tochter baut in Deutschland mehr als 600 Stellen ab. Sie strukturiert das Schlauchgeschäft in drei Bundesländern neu.

Am Continental-Standort Oedelsheim soll Mitte 2025 die Fertigung von Gummiformteilen und Ladeluftschläuchen enden. Insgesamt baut der Zulieferer über 600 Stellen in Deutschland ab.(Bild:  Continental)
Am Continental-Standort Oedelsheim soll Mitte 2025 die Fertigung von Gummiformteilen und Ladeluftschläuchen enden. Insgesamt baut der Zulieferer über 600 Stellen in Deutschland ab.
(Bild: Continental)

Die Continental-Tochter Contitech baut mehr als 600 Stellen im Schlauchgeschäft in Niedersachsen, Hessen und Thüringen ab. Betroffen sind die Standorte Northeim, Waltershausen, Korbach, Hannoversch Münden und Oedelsheim. Das teilte der Zulieferer Mitte März mit.

Das Unternehmen hat sich nach eigenen Angaben mit Arbeitnehmervertretern auf einen Interessenausgleich und einen Sozialplan für die betroffenen Beschäftigten geeinigt. Der Sozialplan sieht einen sozialverträglichen Abbau von etwa 640 Arbeitsplätzen vor, rund 230 weniger als ursprünglich geplant. Betriebsbedingte Kündigungen will das Unternehmen weitgehend vermeiden.

Zur Vereinbarung gehören Regelungen zur Altersteilzeit und ein Vorruhestandsmodell für Beschäftigte ab 58 Jahren, der konzerninterne Arbeitsmarkt, das Vermitteln von Beschäftigten über die neu gegründete Conti Motion GmbH und Fortbildungen und Qualifizierungen für alle Mitarbeitergruppen im „Continental Institut für Technologie und Transformation“.

Konkret plant Continental folgende Aktionen an den deutschen Schlauchstandorten bis zum Jahr 2026: Am Standort Northeim soll die Schlauchproduktion schrittweise gedrosselt werden und zum Ende 2025 auslaufen. In Oedelsheim soll Mitte 2025 die Fertigung von Gummiformteilen und Ladeluftschläuchen enden.

Bis Ende 2024 will Continental am Standort Hannoversch Münden die Silikonproduktion ausbauen. In Korbach startet Ende 2024 ein stufenweiser Aufbau der Meterware aus Northeim. Er soll bis voraussichtlich 2026 abgeschlossen sein. In Waltershausen will Continental die Fertigung von Synthesekautschuk-Schläuchen und Ersatz- und Zusammenbauteilen aus Northeim und Korbach integrieren. Bis Ende 2025 soll der Umbau abgeschlossen sein.

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