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Schmalere Bauweise möglich
Laut ContiTech bietet der Zahnriemen in Öl folgende Vorteile: Er kann schmaler gebaut werden als die trockenlaufende Variante, und er ist nochmals leiser. Bei einer Kurbelwellenscheibe mit 19 Zähnen ließen sich selbst bei einem Motor unter Volllast keine Geräusche feststellen, denn das Öl reduziert nicht nur Reibung, es dämpft auch. Das ist wichtig, denn gerade die immer stärker gefragten Downsizing-Motoren laufen vom Prinzip her unruhiger. Hier kann ein Riemen helfen, Schwingungen zu minimieren und das Fahren trotz umweltschonender Technik angenehm zu machen. Ein nächstes Ziel ist es, Riemen für den Nockenwellenantrieb von heute 16 bis 20 mm Baubreite in der nächsten Motorengeneration auf 14, 12 oder sogar 10 mm zu reduzieren. Riemen für Ölpumpenantriebe messen schon heute nur 9 mm – und erreichen damit Kettenbreite.
Spannsysteme einsparen
Doch wenn es um das Thema Gewichtseinsparung geht, reicht es nicht aus, nur den Riemen zu betrachten. Auch Spannrollen, Umlenkrollen und Zahnscheiben sind entscheidend. Darum arbeiten die Entwickler des Gemeinschaftsunternehmens ContiTech-INA bereits an Antrieben, die mit einfacheren und damit leichteren Spannsystemen auskommen. Oder ganz ohne. So werden weitere Gramm eingespart und damit wird letztlich der CO2-Ausstoß weiter minimiert.
Experten schätzen den Marktanteil für moderne Zahnriemen auf mindestens zwei Drittel bei europäischen Fahrzeugen im Jahr 2015 und auf über 70 Prozent im Jahr 2017. Dabei werde sich der Anteil der Riemen, die in Öl laufen, von heute 8 Prozent auf über 20 Prozent mehr als verdoppeln.
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