Facelift Cupra frischt den Born auf

Von Andreas Grimm 2 min Lesedauer

Das E-Modell Cupra Born erhält ein umfassendes Facelift. Dazu zählen mehr Reichweite ein größeres Cockpit-Display und One-Pedal-Driving.

Cupra frischt den Born optisch und technisch auf.(Bild:  Cupra Seat Deutschland)
Cupra frischt den Born optisch und technisch auf.
(Bild: Cupra Seat Deutschland)

Cupra hat nach einem starken Verkaufsjahr 2026 dem Vernehmen nach auch für 2026 wieder deutliche Wachstumsziele. Der bekannteste Pfeil im Köcher der Absatzjäger ist der Elektro-Kleinwagen Raval, der im Sommer in den Verkauf kommt. Daneben bringt Cupra sein erstes elektrisches Volumenmodell, den Cupra Born, mit einem Facelift in den Verkauf. Auch für den Tavascan ist eine Überarbeitung geplant, der Formentor hat diese schon im Jahr 2025 erhalten.

Nun ist der Born an der Reihe, das erste vollelektrische Modell. Das Kompaktmodell soll laut Hersteller durch markantes Design, ein aufgefrischtes Interieur und allgemein fortschrittliche Technologie die Kunden überzeugen. Im zurückliegenden Jahr hatte er sich immerhin 19.000 Mal verkauft, das waren knapp zwölf Prozent der Verkäufe.

Das Modell gibt es weiterhin in drei Varianten. Das Grundmodell hat 140 kW mit einer prognostizierten WLTP-Reichweite von 450 Kilometern; mit einer Batteriekapazität von 58 Kilowattstunden – etwas mehr als bisher. Darüber positioniert ist der Born Endurance mit 170 kW und einer Reichweite von 600 Kilometern bei 79 kWh Batteriekapazität. Das Top-Modell ist erneut der Born VZ mit 240 kW. Im Gegenzug entfällt die bisherige 150-kW-Version.

Offizielle Preise kommuniziert der Importeur Cupra Seat Deutschland noch nicht. Bislang startete das Modell zum Basispreis von 36.450 Euro, das Facelift dürfte eine Schippe drauflegen.

One-Pedal-Driving im neuen Cupra Born

Über die reinen Zahlen hinaus gibt es im neuen Cupra Born One-Pedal-Driving. Es ermöglicht Beschleunigen und Verzögern über die Stellung des Fahrpedals. Durch Loslassen des Pedals bremst das Fahrzeug automatisch durch regeneratives Bremsen und gewinnt Energie zurück.

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Zu erkennen ist der aufgefrischte Born an der überarbeiteten Front, die optisch dem Sharknose-Design der neueren Cupra-Modelle folgt. Einprägsam sind die neu gestalteten Stoßfänger und die dreieckigen Matrix-LED-Scheinwerfer. Auch der Kühlergrill wurde überarbeitet und soll für mehr aerodynamische Effizienz sorgen, die horizontale Lamelle ist nun in der Cupra-Leitfarbe Kupfer ausgebildet. Das Heck prägen ein markanter Diffusor und das von anderen Modellen bekannte beleuchtete Cupra-Logo. Ebenfalls beleuchtet sind die Türgriffe.

Im Innenraum gibt es neu gestaltete Türverkleidungen vorn und hinten, ein neu gestaltetes Lenkrad mit physischen Bedienelementen und viel Recycling-Material. Das Cockpit-Display ist auf 10,25 Zoll gewachsen, ein Augmented-Reality-Head-up-Display ist neu und das Soundsystem von Sennheiser soll die Klangqualität verbessern.

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